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Artikel vom Sonntag, 30. September 2018

Tabaretta-Klettersteig: Weißrusse in den Tod gestürzt

Am Tabaretta-Klettersteig im Ortlergebiet ist es am Sonntag zu einem tragischen Unfall gekommen: Dabei ist ein Mann aus Weißrussland rund 500 Meter in den Tod gestürzt.

Foto: lie

Foto: lie

Der Tabaretta-Klettersteig am Ortler wird als schwierig eingestuft.

Der Tabaretta-Klettersteig am Ortler wird als schwierig eingestuft. - Foto: D

Der 40-jährige Bergsteiger alleine auf dem beliebten, aber äußerst anspruchsvollen Klettersteig unterwegs, als er gegen 12 Uhr auf etwa 2800 Höhe abrutschte und rund 500 Meter in die Tiefe stürzte.

Er konnte nur noch tot von den Einsatzkräften geborgen werden. 

Nicht gesichert

Die Identifizierung des Mannes gestaltete sich lange als schwierig, da er keinerlei Dokumente bei sich hatte und wie gesagt ohne Begleitung unterwegs war. Ein italienischer Bergsteiger hatte angegeben, der Verunglückte hätte sich vor seinem Sturz als Engländer vorgestellt. 

Zum Zeitpunkt des Absturzes war der Mann nicht gesichert. Im Einsatz standen 3 Männer der Bergrettung Sulden, der Rettungshubschrauber Aiut Alpin Dolomites, die Carabinieri und auch die Notfallseelsorge.

Einer der schwierigsten Steige in Europa

Der Tabaretta-Klettersteig in der Ortler-Gruppe mit Start an der Tabarettahütte gilt als einer der schwierigsten Klettersteige in Europa, die Passagen reichen von Schwierigkeitsgrad A/B über C/D bis hin zu einigen E-Passagen.

Der Tabaretta-Steig ist äußerst anspruchsvoll. - Foto: D

Der Steig erfordert neben einer vollständigen Kletterausrüstung sehr viel Kraft, Erfahrung und Kondition, damit die langen Steilpassagen und ausgesetzten Quergänge sicher überwunden werden können.

stol/liz

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