Am Samstagabend um 20 Uhr setzten Angehörige den Notruf ab. Günther Kaltenhauser war bereits am Vormittag zu einer Tour hinauf auf die Keilbachspitze im Tauferer Ahrntal gestartet. Als er am späten Abend noch nicht zurückgekehrt war, informierten Angehörige die Rettungskräfte. Günther Kaltenhauser ist tot. -Foto: FacebookDer Bergrettungsdienst im AVS Ahrntal und der Rettungshubschrauber Pelikan 2 machten sich auf die Suche nach dem 57-Jährigen. Um 22 Uhr musste der Hubschrauber seine Nachtaktivität beenden, Bergretter suchten noch bis 2 Uhr morgens nach dem Vermissten. Dieser hatte den Gipfel am Samstag noch erreicht, wie ein Eintrag ins Gipfelbuch bestätigte. Von ihm fehlte jedoch jede Spur. Am Sonntagmorgen gegen 6.30 Uhr wurde die Suche wieder aufgenommen. Die Ahrntaler Bergretter und der Rettungshubschrauber Pelikan 1 suchten das Gebiet erneut ab. Noch vor 8 Uhr, auf 2900 Metern Meereshöhe, oberhalb der letzten Almen, wurde schließlich der Leichnam des Vermissten gefunden. Der Brixner kam vermutlich beim Abstieg westlich des Gletschers zu Sturz. Er wurde in einem Schneefeld aufgefunden. Neben Bergrettung und Rettungshubschraubern stand auch die Notfallseelsorge im Einsatz. Die Carabinieri von Steinhaus haben die Erhebungen zum Unfall aufgenommen. stol/am