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Artikel vom Freitag, 23. Juni 2017

„Tour de Riva“: Radeln gegen den Krebs

Die Tour de Riva (Tour der Hoffnung) ist eine Radtour, die sich dem guten Zweck verschrieben hat: Mit dem Erlös soll krebskranken Kindern geholfen werden.

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Nach der Tour de Riva Etappe von Schlanders nach Kaltern kühlen sich die Radler im Dorfbrunnen ab.

Nach der Tour de Riva Etappe von Schlanders nach Kaltern kühlen sich die Radler im Dorfbrunnen ab. - Foto: D

Es ist eine Radtour, die quer durch Deutschland über Südtirol an den Gardasee führt. Die Teilnehmer starteten am Samstag, 17. Juni, in Bensheim, einer Kleinstadt zwischen Darmstadt und Mannheim, anschließend ging es weiter über das österreichische Landeck nach Südtirol. Von Schlanders radelte der Tross nach Kaltern, wo die Teilnehmer am Freitag Halt machten.

Spenden an jedem Ziel

In den einzelnen Städten, in denen die Radtour Halt machte, konnten die Besucher selbst spenden, an Spendenübergaben teilnehmen und wurden von Rahmenprogrammen unterhalten.

Der Erlös der Tour geht an hilfsbedürftige Kinder und deren Familien, wobei ein Teil der Spenden den Wohltätigkeitsvereinen vor Ort zu Gute kommt. Das Sattelgeld liegt bei 1000 Euro und wird ebenfalls zu 100 Prozent gespendet. Alle Mitglieder des Vereins arbeiten ehrenamtlich, weshalb in weniger als einer Woche bereits über 360.000 Euro eingegangen sind.

In jedem Land hat die „Tour de Riva“ einen Partnerverein: In Südtirol ist es der Verein „Peter Pan“, der sich ebenfalls dem Kampf gegen Kinderkrebs verschrieben haben. Ihm konnte am Freitag in Kaltern 20.000 Euro übergeben werden.

Kaltern sammelt für „Peter Pan“

Und auch die Kalterer selbst sind dem Ruf der Radler gefolgt und haben den Frühling über mit Aktionen zum Spenden aufgerufen. Die Erstkommunikanten haben bei ihrer Erstkommunionsmesse 2445 Euro gesammelt. Die KSV Fußball Jugend Kaltern hat pro Tor in dieser Saison einen Euro gespendet und kam damit auf 600 Euro. Der Radverein Kaltern kaufte sich in die letzte Etappe der Tour ein und unterstützte auf diese Weise die Aktion mit 960 weiteren Euros.

„Die Frau von Bensheim“ ist das Wahrzeichen der Stadt Bensheim und begleitet die Tour als moralische Unterstützung. - Foto: D

Die Kalterer Eishockeymannschaft hat mit einem Penalty-Schießen 300 Euro eingespielt. Die Triathleten von Kaltern haben den Lauf der guten Hoffnung ausgerichtet und so 700 Euro gesammelt. Der Kalterer Sportverein hingegen hat beim Sporttag der Schulen 800 Euro erwirtschaftet. Und auch die Kalterer Kaufleute waren fleißig: Sie haben mit Spendendosen an den Kassen 1350 Euro gesammelt.  Der Tourismusverein Kaltern hat durch den Ankauf von Werbe T-Shirts knapp 1.100 € beigesteuert und auch der Kegelverein Kaltern hat 200 € gespendet.

Die Hoteliers von Kaltern konnten durch einen Weißwein-Ausschank am Dorfplatz 800 Euro spenden, durch eine Party der Freizeitfußballer Kaltern im Jugendzentrum „KUBA“ wurden 300 Euro gesammelt. Insgesamt wurden in Kaltern also 9.500 Euro für den guten Zweck gesammelt.

Letzte Etappe: Kaltern - Riva del Garda

Am Samstag wird die letzte Strecke zum Ziel in Angriff genommen. Nach „777 Kilometer gegen den Krebs“ (und 8050 Höhenmetern) steigt in Riva del Garda schließlich das große Finale mit einem Benefizkonzert der Bigband der deutschen Bundeswehr.

stol/wh

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