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Artikel vom Dienstag, 13. März 2018

Unterschriftenaktion gegen den Wolf

Bereits über 11.500 Unterschriften (Stand Dienstag, 9.30 Uhr) konnte Landwirtschaftslandesrat Arnold Schuler für seine Petition gegen den Wolf gewinnen.

Zahlreiche Unterschriften konnte Landwirtschaftslandesrat Arnold Schuler für seine Petition gegen den Wolf  gewinnen.

Zahlreiche Unterschriften konnte Landwirtschaftslandesrat Arnold Schuler für seine Petition gegen den Wolf gewinnen. - Foto: shutterstock

Mit 10.000 Unterschriften wäre der Landesrat schon zufrieden gewesen. Die Zahl steigt rasant und beweist: Die Geduld der Bauern in Sachen Wolf ist nicht mehr sehr groß. Und auch bei der Wohnbevölkerung geht die Angst um.

Schulers Ziel: Gegenüber Rom und Brüssel mit mehr Nachdruck auftreten. Und da zählt jede Stimme. 2 Monate hat er sich als Zeitraum gesetzt, online Stimmen zu sammeln. 

D/ih

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe zur Unterschriftenaktion gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

Siegfried Tasser, Brixen

Bei jedem kleineren Unwetter entstehen mehr Schäden, als alle Wölfe zusammen je anrichten könnten. Allerdings sollten die Bauern bei Tierverlusten durch den Wolf grosszügig u. ohne umständliche Bürokratie entschädigt werden. Das Geld ist da.

13.03.2018 12:31 Uhr

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hermann zanier, Meran

Herr Landesrat Schuler will 2 Monate lang Unterschriften sammeln: was soll das, ist er sich nicht so sicher, bald auf ein ansehnliches Ergebnis zu kommen? Will er den allerletzten Zauderer noch an Bord holen? Hat er nicht wichtigere Fragen zu behandeln? Wegen einer solchen Lappalie solch ein Aufwand! Die Bergbauern haben ein hartes Leben, es braucht viel Beharrlichkeit und Durchhaltevermögen, um weiterzumachen, aber ihre Berufsgenossen der Talsohle könnten ihnen doch unter die Arme greifen; hochgegriffen werden 20.000 Euro als Schaden beklagt, das ist weniger als 1/3 eines billigen Mercedes, mit dem jeder Großbauer vorfährt.

13.03.2018 08:48 Uhr

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Gregor Beikircher, Vahrn

Noch einmal muss ich es betonen, damit es vielleicht durchdriingt. Bei all dem Hochschaukeln dieses Sachverhaltes, emotional und politisch, schadet sich der Mensch dadurch am meisten. Immer stärker gewinne ich den Eindruck, dass hier die folgenden Aussage von Thomas Hobbes (Zitat nach Plautus) Anwendung findet: Homo homini lupus est, non homo...

13.03.2018 08:24 Uhr

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3 Kommentare

 

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