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Artikel vom Montag, 26. August 2019

Vermisst: Von 143 Menschen fehlt in Südtirol jede Spur

Es ist wohl etwas vom Schlimmsten, was Familienangehörigen passieren kann. Ein Sohn, eine Tochter, Vater, Mutter, Tante, Onkel oder Großvater sind von einem Tag auf den anderen verschwunden und bleiben es auch. Laut der jüngsten Aufstellung des Sonderkommissars für vermisste Personen, der bei der römischen Regierung angesiedelt ist, gelten in Südtirol seit 1974 insgesamt 143 Menschen als vermisst. Das berichten die "Dolomiten" am Montag.

Andrea Liponi wird seit mehr als 10 Jahren vermisst.

Andrea Liponi wird seit mehr als 10 Jahren vermisst. - Foto: D

Auf die Region Trentino-Südtirol berechnet, wurden laut den Zahlen des römischen Innenministeriums in den 45 Jahren insgesamt 3072 Menschen als vermisst gemeldet.

Die gute Nachricht gleich hinterher: 2825 konnten gefunden werden bzw. sind wieder aufgetaucht.

In den meisten Fällen handelte es sich laut der Sonderkommissarin für Vermisste, Giuliana Perrotta, um Menschen, die aus freien Stücken abgetaucht sind – überwältigt von den Lebensumständen.

Bei den 247 Vermissten in Südtirol und dem Trentino handelt es sich um 144 Auswärtige und um 103 italienische Staatsbürger; mit 193 Verschwundenen sind der größte Teil Männer, „nur“ 54 Vermisste sind Frauen.

D/lu

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".
 

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