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Artikel vom Dienstag, 8. Mai 2018

Wiesen: Horrorentdeckung im Kuhstall

Die Behörden hatten einen Hinweis erhalten, dass sie auf einem Bauernhof in der Wipptaler Gemeinde nach dem Rechten sehen sollten. Es ging um die Kühe im Stall. Was Tierarzt, Feuerwehr und Carabinieri dort entdeckten, ist unfassbar.

An die 20 Tiere verendeten qualvoll im Stall. (Symbolbild)

An die 20 Tiere verendeten qualvoll im Stall. (Symbolbild)

In dem völlig verwahrlosten Stall des Bauernhofes soll kniehoch Mist und Gülle gelegen haben. Die Tür ließ sich kaum öffnen. Die Entdeckung dann war der reinste Alptraum: Rund 20 Rinder sind darin qualvoll verendet. Viele von ihnen sollen vom Mist völlig bedeckt gewesen sein. Nur noch 8 Tiere konnten lebend gerettet werden. Sie sollen zwischen den Kadavern der toten Rinder, Kot und Jauche gelebt haben.

Kadaver teils vollständig vom Mist verdeckt

Im Stall habe sich das Ausmaß der Verwahrlosung gezeigt: 8 Tiere der rund 30 Rinder sollen zwischen Kadavern, Kot und Jauche gelebt haben. Von den rund 20 toten Tieren sollen viele vom Mist völlig bedeckt gewesen sein. Mitglieder der Feuerwehr, die selbst Landwirte sind, befreiten die lebenden, zum Teil panischen 8 Tiere aus dem fast ein Meter tiefen Schlamm aus Jauche und Kot. Die Männer bauten für die Rinder am Hof eine Umzäunung. Sie versorgten die Tiere bis zum gestrigen Montag mit Futter und Wasser. Der Staatsanwalt ließ den Stall versiegeln.

Versteigerung der überlebenden Tiere 

Amtstierarzt Dr. Covi begann mit der Organisation der Aufräumarbeiten. Die lebenden Tiere sollen möglichst bald nach Freigabe durch die Staatsanwaltschaft versteigert werden. Der Mist und die Kadaver im Stall müssen von einer Spezialfirma entsorgt werden. Erst bei den Aufräumarbeiten wird sich zeigen, wie viele tote Rinder unter dem Mist begraben sind. 

Der Bauer soll insgesamt rund 30 weibliche und männliche Schlachttiere gehalten haben. Carabinieri und Staatsanwaltschaft ermitteln in dem Fall.

D/mf/mpi

Daniel Mur, Lana

Wirklich erschreckend, dass die Tierärzte da nicht öfters vorbeischauten für Kontrollen... dass da wieder mal keiner was gemerkt haben will..........

09.05.2018 21:46 Uhr

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Daniel Mur, Lana

Vielleicht ist es in Südtirol ein Einzelfall, das wird schon so stimmen. In Italien und anderen europäischen Ländern, geschweige denn in Asien, ist das aber kein Einzelfall, sonder sowas gibt es häufig; vielleicht nicht immer so extrem wie in diesem Fall aber grundsätzlich kommt es auch in Südtirol öfters vor, dass Kühe richtig in ihrer eigenen Sch.... herumlaufen müssen. Und vom Rest von Italien und anderen Ländern, Asien, USA etc. findet man zahlreiches Material im Internet, wo man sieht wie Kühe fast versinken und in ihrer flüssigen Sch... herumsteigen müssen. Leider kein Witz - Wer es nicht glaubt, soll sich diese Videos anschauen, sind einsehbar, Artikel lesen, Bücher lesen und es werden einem plötzlich die Augen geöffnet. Die Tierhaltung ist nach wie vor in sehr vielen Gegenden sehr schlecht und über die Schlachtung, Tiertransporte brauchen wir erst gar nicht zu reden. Wer sich informiert und nicht ignorant bleiben will bei diesem Thema, der wird staunen wenn er sich ausreichend darüber informiert hat und gelesen, gehört und gesehen hat.

09.05.2018 21:45 Uhr

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Arthur Schlechtleitner, Raas

Zunwas haben wir Amtstierärzte? Sie sitzen sich die Ärsche wund, anstatt die Bauern 2 mal im Jahr zu kontrollieren und sie auf Misstände hinzuweissen

08.05.2018 22:19 Uhr

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Arthur Schlechtleitner, Raas

Zunwas haben wir Amtstierärzte? Sie sitzen sich die Ärsche wund, anstatt die Bauern 2 mal im Jahr zu kontrollieten und sie auf Misstände hinzuweissen

08.05.2018 21:45 Uhr

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Norbert Gamper, Meran

Kühe vom Kot überdeckt?? Wer hat sie so lange gefüttert??

08.05.2018 17:51 Uhr

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Hannes Gruber, Feldthurns

Wo bleiben bei so etwas die reißerischen Bilder der verendeten Tieren? Wenn irgendwo ein gerissenes Tier gefunden wird, wird es ohne Zurückhaltung gezeigt!

08.05.2018 14:22 Uhr

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Günther Alois Raffeiner, Taufers im Münstertal

Dieser Bauer gehört zur Verantwortung gezogen und die Nachbarn mit.Sind wir schon so egoistisch und verwarlost,dass jeder still ist und die armen Tiere im Dreck verrecken lässt.Mir muss keiner sagen,dass niemand was wusste.ZUM SCHÄMEN!

08.05.2018 10:13 Uhr

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hermann zanier, Meran

Sind da auch der Wolf und der Bär schuld? Auf dem Hof waren fast 30 Tiere, das ist keine Kleinigkeit für einen Bergbauern, hat niemand bemerkt, dass etwas schiefging? Was ist mit der Milch gegangen? Herr Santer/Hafling wird mir wieder meine Ignoranz in Sachen Landwirtschaft vorhalten, zurecht wie ich meine, aber noch lieber wäre mir, wenn er mit Erklärungen aufwarten würde.

08.05.2018 09:48 Uhr

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8 Kommentare

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