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Artikel vom Sonntag, 10. Februar 2019

Berlinale: Fatih Akin will Zuschauern Angst machen

Bei seinem neuen Film „Der Goldene Handschuh“ hatte der deutsche Regisseur Fatih Akin ein klares Ziel vor Augen. Er habe einen Horrorfilm machen wollen, sagte der 45-Jährige („Aus dem Nichts“) im Interview der Deutschen Presse-Agentur vor der Berlinale-Premiere des Werks am Samstagabend.

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Bei seinem neuen Film „Der Goldene Handschuh“ hatte der deutsche Regisseur Fatih Akin ein klares Ziel vor Augen. - Foto: Screenshot/Trailer

Bei seinem neuen Film „Der Goldene Handschuh“ hatte der deutsche Regisseur Fatih Akin ein klares Ziel vor Augen. - Foto: Screenshot/Trailer

Horror habe die Absicht, den Zuschauer zu erschrecken, zu ängstigen. „Mit der Haltung habe ich das auch gemacht, das wollte ich: Dem Zuschauer Angst machen. Und zwar auf eine Weise, dass es mir Angst machen würde.“

„Der Goldene Handschuh“ basiert auf dem gleichnamigen Tatsachenroman von Heinz Strunk und erzählt vom Hamburger Serienmörder Fritz Honka, der in den 70er Jahren 4 Frauen umbrachte. „Wie kaputt musst du sein, Leichen zu zersägen und sie bei dir zu Hause in der Wohnung zu bunkern“, fragte Akin. „Wenn ich mir vorstelle, dass es das wirklich gegeben hat, dass das wirklich jemand gemacht hat – der Gedanke kann mir schon Angst machen.“

dpa

 

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