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Artikel vom Mittwoch, 7. August 2019

Filmfestival Locarno: Auftakt mit Hommage an Freddy Buache

In Locarno startet am Mittwoch das 72. Filmfestival - das erste unter der Leitung der Französin Lili Hinstein. Offiziell eröffnet wird das zehntägige Filmfest am Abend auf der Piazza Grande mit einer Hommage an Freddy Buache. Im Gedenken an den im Mai verstorbenen „Monsieur Cinema” zeigt das Festival den audiovisuellen Brief „Lettre a Freddy Buache” von Jean-Luc Godard aus dem Jahre 1982.

Das Festival ehrt den langjährigen Direktor Freddy Buache Foto: APA (AFP/KEYSTONE)

Das Festival ehrt den langjährigen Direktor Freddy Buache Foto: APA (AFP/KEYSTONE)

Buache war langjähriger Direktor der Cinematheque suisse und Ende der 1960er-Jahre Co-Leiter des Locarno Festivals. Der Internationale Wettbewerb startet dann am Donnerstag, allerdings ohne österreichische Beteiligung. 17 Werke - darunter ein Dokumentarfilm aus Syrien - konkurrieren um den Goldenen Leoparden, der am 17. August verliehen wird.

Herzstück von Locarno und Publikumsmagnet bleibt das allnächtliche Freiluftkino auf der Piazza Grande. Erster Programmhöhepunkt ist am Samstag Quentin Tarantinos „Once Upon a Time.... in Hollywood”, der nach seiner Premiere in Cannes und seiner Projektion in Locarno am 15. August in die österreichischen Kinos kommt. Neu ist der Titel für die Reihe der zweiten Filme des Piazza-Abends: „Crazy Midnight”. Lili Hinstein will damit vor allem ein junges Publikum ansprechen.

Starglanz bringt auch US-Schauspielerin Hilary Swank nach Locarno, erhält die 44-Jährige doch am Freitag den „Leopard Club Award”. Und die im Februar verstorbene Schweizer Schauspiellegende Bruno Ganz wird mit einem Screening von Theo Angelopoulos' „Die Ewigkeit und ein Tag” (1998) geehrt.

apa/ag.

 

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