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Artikel vom Samstag, 8. September 2018

Filmpreis für Tatort-Film

Der Filmkunstpreis des 14. Festivals des deutschen Films geht an „Murot und das Murmeltier“ von Regisseur Dietrich Brüggemann. Die Auszeichnung wurde am Samstag in Ludwigshafen verliehen.

Der Film „Murot und das Murmeltier“ wurde aus 13 nominierten Filmen zum Sieger gekürt.

Der Film „Murot und das Murmeltier“ wurde aus 13 nominierten Filmen zum Sieger gekürt. - Foto: shutterstock

Die Jury begründete ihre Wahl damit, dass der „Tatort“-Film „phantasiereich und klug inszeniert, dramaturgisch raffiniert, voller Witz und Abwechslung“ sei. Als Vorbild diente demnach der US-Streifen „Und täglich grüßt das Murmeltier“ um einen in einer Zeitschleife gefangenen Mann. Brüggemann habe die Geschichte „in voller künstlerischer Freiheit“ für einen Fernsehfilm und das Krimigenre adaptiert.

„Lobende Erwähnungen“ der Jury fanden zudem „Styx“ von Wolfgang Fischer und „Wer hat eigentlich die Liebe erfunden?“ von Kerstin Polte. Der Medienkulturpreis ging an „Frankfurt, Dezember 17“ (Petra K. Wagner/Fernsehspielredaktion des Hessischen Rundfunks). Der Publikumspreis „Rheingold“ wurde Regisseur Hans Weingartner für seinen Film „303“ verliehen.

Für den mit 20.000 Euro dotierten Filmkunstpreis waren 13 Filme nominiert. Das Festival in der pfälzischen Stadt hatte am 22. August begonnen. Insgesamt wurden 78 Filme gezeigt. Die Filmschau lockte im vergangenen Jahr mehr als 100.000 Gäste an und ist damit Direktor Michael Kötz zufolge das besucherstärkste Festival in Deutschland nach der Berlinale.

dpa/lrs

 

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