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Artikel vom Samstag, 7. September 2019

Susan Sarandon unterstützt das Recht, „in Würde zu sterben“

Nach Ansicht von Hollywood-Schauspielerin Susan Sarandon sollten schwerkranke Menschen die Option für medizinisch unterstützten Selbstmord haben. Sie unterstütze das Recht, „in Würde zu sterben, ohne dass die Familienmitglieder wegen Mordes angeklagt werden“, sagte sie nach der Weltpremiere ihres Filmes „Blackbird“, der am Freitag auf dem Toronto International Film Festival Weltpremiere feierte.

Susan Sarandon bei der Premiere des Filmes „Blackbird“. - Foto: APA/afp

Susan Sarandon bei der Premiere des Filmes „Blackbird“. - Foto: APA/afp

„Es ist eine individuelle Entscheidung, und sie sollte legal und kontrolliert sein“, so Sarandon. Sarandon spielt in dem emotionalen Drama von Regisseur Roger Michell eine todkranke Patientin, die beschließt, ihr Leben zu beenden.

Ihre Entscheidung führt zu Spannungen mit ihren Töchtern, gespielt von Kate Winslet und Mia Wasikowska. Michell sagte, der Film wolle „keine Diskussion lostreten“, sondern Entscheidungen thematisieren und normalisieren, die die Charaktere in einer schwierigen Zeit treffen.

Beim Festival TIFF werden bis zum 15. September 333 Filme aus 84 Länder gezeigt, darunter 4 österreichische Filme und Koproduktionen. Beim diesjährigen Festival warten über 133 Weltpremieren auf das Publikum, das in Toronto anstatt einer Jury die Gewinner wählt.

apa/dpa

 

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