Startseite » Kultur im Überblick » Literatur

Artikel vom Donnerstag, 6. September 2018

Ars Electronica Festival behandelt Fehlentwicklungen

Das Ars Electronica Festival 2018 „Error - the Art of Imperfection” ist am Donnerstagabend mit einem bunten Musikreigen in der PostCity am Hauptbahnhof in Linz eröffnet worden. Bereits am ersten Abend zeigte das Medienkunstfestival, welche Fülle in ihm steckt. Über 500 Programmpunkte für alle Generationen bietet es bis Montagabend - Diskussionen, Vorträge, Ausstellungen, Konzerte und Performances.

"Error - the art of imperfection" Foto: APA

"Error - the art of imperfection" Foto: APA

Das Opening gab einen Einblick in das Programm: Den Anfang machte die Installation πTon von Cod.Act: eine Luftkammern-Schlange, die sich wellenförmig verzerrt, Töne und Geräusche erzeugt. Das Projekt ist in der Themenausstellung „Error in Progress” zu sehen. Der italienische Künstler Gabriele Marangoni schickte die Besucher in „Silent” an die Grenzen der Wahrnehmung. Er ist auch Teil der Großen Konzertnacht am Sonntag. Danach sah man in „Interferences” von Alexis Langevin-Tetrault wie Gesten sich in Musik verwandeln. Später zeigten Marco Donnarumma und Margherita Pevere „Azathot”, eine Performance mit einer künstlich intelligenten Prothese, die in Echtzeit lernt, wie man sich bewegt. Weitere Performances und ein DJ-Set rundeten den Abend ab.

Für Nachtschwärmer ist auch an den kommenden Festival-Tagen gut gesorgt. Am Freitag lockt die Ars Electronica Nightline abermals aufs Post-Gelände mit zeitgenössischer elektronischer Musik von lokalen und internationalen Acts wie B.Visible, der Maestro der Broken Beats und originellen Samples, Catnapp, Group A, Iglooghost und anderen auf der Hauptbühne. Auf der Salonstage herrscht laut Homepage „anarchischer Hochenergie-Nonkonformismus”. Am Samstag steht die traditionelle OK Night an, die mit einem Electronic Theatre aus Animationsfilmen aus dem Prix-Wettbewerb beginnt, mit einem Konzert von Ei Wada und dem Nicos Orchest-Lab im Ursulinensaal weitergeht und mit DJs am OK Deck und im Solaris endet. Alternativ gibt es die Visualisierte Klangwolke im Donaupark.

Die Große Konzertnacht bietet am Sonntag in der Gleishalle noch einmal alles auf: Josef Klammer und Jaap Blonk lassen ein Gegen- und Miteinander von echter und synthetischer Stimme entstehen. „The Berlioz Project” des Bruckner Orchesters Linz bringt Klassik und Tanz. Gabriele Marangoni kommt mit seinem akustisch präparierten Akkordeon, Electric Indigo und Elisabeth Schimana performen und den Rest besorgen „The Vibrationeers”, eine Band aus fünf elektrisch betriebenen und computergesteuerten Vibrationsstampfern. Zum Abschluss am Montag setzen sich Maki Namekawa und Dennis Russell Davies ans Klavier - „Piano Music Meets Digital Images” in der Gleishalle beendet das Ars Electroncia Festival 2018.

apa

 

Es gibt neue Nachrichten auf der Startseite

zur Startseite Nicht mehr anzeigen
Verpassen Sie keine wichtigen Artikel mehrAktivieren Sie die Benachrichtigungen
AktivierenMehr Infos