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Artikel vom Dienstag, 28. August 2018

Manuskripte und Briefe von Siegfried Lenz werden versteigert

Manuskripte und private Briefe von Siegfried Lenz, einem der großen Schriftsteller der deutschen Nachkriegsliteratur, werden vom Auktionshaus Schloss Ahlden versteigert. Die Dokumente von Lenz (1926-2014) erhellen nach Angaben des Auktionshauses unter anderem die Entstehung seines wichtigsten Romans „Deutschstunde” (1968) über die Nazizeit und einen falsch verstandenen Pflichtbegriff.

Siegfried Lenz prägte die Nachkriegsliteratur Foto: APA (dpa/Archiv)

Siegfried Lenz prägte die Nachkriegsliteratur Foto: APA (dpa/Archiv)

Die Briefe und vier Original-Manuskripte kommen aus dem Besitz von Elke Ernst, einer Übersetzerin aus Darmstadt, die Lenz 1966 auf einer Lesereise kennenlernte.

In den Folgejahren entspann sich eine intensive Freundschaft zwischen den beiden. Die Auktion ist für den 8. September angesetzt.

apa/dpa

 

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