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Artikel vom Mittwoch, 10. Oktober 2018

Ausstellung „Ars Sacra: Kunst und Kirche im Heute“

Die Ausstellung „Ars Sacra: Kunst und Kirche im Heute“ wird am 13. Oktober im Stadtmuseum Klausen eröffnet.

Audiovisuelle Installation „Reflection“, eins der fünf Projekte. - Foto: Diözese Bozen-Brixen

Audiovisuelle Installation „Reflection“, eins der fünf Projekte. - Foto: Diözese Bozen-Brixen

AliPaloma und Daniele Alessi, Marianna Gostner, Thomas Huck, Giancarlo Lamonaca sowie Ivan Lardschneider sind die Künstler, die vom 13. Oktober bis zum 30. November 2018 fünf sakrale Gebäude im Eisacktal bespielen. Durch die Kunstprojekte in der Pfarrkirche zum Heiligen Josef Freinademetz in Milland, der Spitalskirche in Klausen, der Heiligkreuzkirche auf Säben sowie in den Pfarrkirchen von Lajen und Kastelruth soll der Dialog zwischen Kunst und Kirche neu gedacht werden.

Kirche wird zum Begegnungsraum

Die Kirchenräume werden durch die Kunstwerke und -projekte zum Begegnungsraum zwischen Profanem und Sakralem, zu Schnittstellen für Überlieferung und Weiterentwicklung und regen an, Sinn- und Wertefragen zu stellen. Im Stadtmuseum Klausen stellen sich die Künstlerinnen und Künstler zudem vom 13. Oktober bis zum 3. November im Rahmen einer Ausstellung vor. 

Für das Kunstprojekt „Ars Sacra: Kunst und Kirche im Heute“ haben sich der Südtiroler Künstlerbund, die Diözese Bozen-Brixen und das Stadtmuseum Klausen zusammengetan, um den jahrhundertelangen Austausch zwischen Kunst und Kirche aufzufrischen und einen zeitgenössischen Dialog anzuregen. Mit „Ars Sacra“ wird aber nicht nur der Dialog zwischen Kunst und Kirche weitergedacht, sondern auch Kunst im öffentlichen Raum gefördert und Kunst sichtbar gemacht.

Die fünf Projekte stehen thematisch im Bezug zum Ort, zur Kirche, zur lokalen Geschichte und den Bewohnern

„Die fünf Projekte stehen thematisch im Bezug zum Ort, zur Kirche, zur lokalen Geschichte und den Bewohnern. Die Absicht dahinter ist es, durch künstlerische Prozesse neue Sichtweisen und Fragestellungen zu Kunst und Kirche zu eröffnen, indem der Kirchenraum zum Begegnungsraum zwischen Gegenwartskunst und religiöser Tradition wird“, erklärt Lisa Trockner, die Geschäftsführerin des Südtiroler Künstlerbunds.

Peter Schwienbacher, der Diözesanbeauftragte für kirchliche Kunst und Kulturgüter ergänzt: „Die Kirchen öffnen sich für die Kunst, bleiben aber Kirchen, in denen Gottesdienste gefeiert werden. Jede Kirche stellt in ihrer künstlerischen und architektonischen Besonderheit eine Herausforderung dar und verlangt nach einer sensiblen ortspezifischen Lösung.“

Zur Ausstellung erscheint auch ein Katalog, der die fünf sakralen Bauten und die Kunstprojekte sowie die Künstlerinnen und Künstler vorstellt. In den einzelnen Kirchen werden Informationsblätter mit Projektbeschreibungen und Kurzbiografien der Kunstschaffenden aufliegen.

stol

 

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