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Artikel vom Freitag, 23. Februar 2018

Fremdsprachenwettbewerb: Südtiroler Schüler räumen ab

Beim 32. Gesamttiroler Fremdsprachenwettbewerb haben Südtiroler Oberschülerinnen und -schüler in 6 von 8 Kategorien den Sieg davon getragen.

Beim Übersetzen aus dem Griechischen - Foto: Ulrike Huber

Beim Übersetzen aus dem Griechischen - Foto: Ulrike Huber

182 Oberschülerinnen und Oberschüler aus Nord- Süd- und Osttirol haben am Donnerstag im Rahmen der 32. Ausgabe des Gesamttiroler Fremdsprachenwettbewerbs ihre Kenntnisse unter Beweis gestellt.

Auf dem Wettbewerbsprogramm standen Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Russisch sowie Griechisch und Latein. Die vom Landesschulrat für Tirol und von der Deutschen Bildungsdirektion in Südtirol gemeinsam organisierte Sprachenolympiade fand an der Cusanus-Akademie in Brixen statt.  

Latein und Griechisch 

Patrick Baldauf vom Klassischen Gymnasium Vinzentinum in Brixen wurde zum besten Lateiner (Langform) gekürt, den zweiten und dritten Platz belegten Anna Pernpruner und Hannah Mayer – beide vom Franziskanergymnasium Bozen. Corinna Pichler, ebenfalls vom Franziskanergymnasium Bozen, punktete als beste „Griechin“ Tirols.

Im Griechischen gingen auch die Plätze zwei und drei mit Martina Damiani vom Klassischen Gymnasium „Vinzentinum“ und Sophie Baumgartner vom Franziskanergymnasium nach Südtirol. In Kurzlatein kam Lena Wild vom Realgymnasium Bozen auf den ersten Platz, Platz drei belegte Sabine Schweitzer, ebenfalls vom Realgymnasium Bozen. 

Spanisch und Russisch 
Die ersten drei Plätze gingen auch in Spanisch nach Südtirol: Nora Gamper, Sophie Girardini und Linda Covi – alle drei vom Sozialwissenschaftlichen, Klassischen, Sprachen- und Kunstgymnasium Meran – konnten die Jury mit ihren Sprachkenntnissen überzeugen.

Die drei ersten Podestplätze der Wettbewerbssprache Russisch belegen ebenfalls drei Teilnehmende aus Südtirol: Emela Dzudzević vom Gymnasium „Walther von der Vogelweide“ in Bozen auf Platz eins, Greta Unterberger vom Gymnasium „Nikolaus Cusanus“ in Bruneck auf Platz zwei und Anna Gamper vom Gymnasium „Walther von der Vogelweide“ Bozen auf Platz drei.

Englisch, Französisch und Italienisch
Den Englisch-Wettbewerb entschied Katharina Isser vom Wirtschaftskundlichen Realgymnasium Ursulinen in Innsbruck für sich, Platz drei konnte sich Robin Weber vom Oberschulzentrum Brixen sichern. Felix Mitterer vom Oberschulzentrum Schlanders ist bester „Franzose“ Tirols, gefolgt von Peter Nardin vom Gymnasium „Walther von der Vogelweide“, auf Platz drei landete Fabio Bock vom Sozialwissenschaftlichen, Klassischen, Sprachen- und Kunstgymnasium Meran. Den Italienischwettbewerb – teilnehmen durften nur die Schülerinnen und Schüler aus Nord- und Osttirol – entschied Isra Podgorica vom Gymnasium der Franziskaner Hall für sich.

Einsatz und Begeisterung

86 der 182 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen aus insgesamt zwölf Südtiroler Oberschulen. Auf dem „Wettkampfprogramm“ standen neben Latein (54 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, davon 32 aus Südtirol) und Griechisch (13, davon 9 aus Südtirol) die modernen Sprachen Englisch (56, davon 19 aus Südtirol), Französisch (22 mit 9 Südtiroler Teilnehmenden), Italienisch (19 Schülerinnen und Schüler aus Nord- und Osttirol) sowie Spanisch (10, davon 4 aus Südtirol) und Russisch (8, alle davon aus Südtirol). Bei den alten Sprachen Latein und Griechisch ging es um Übersetzung und Textinterpretation. Bei den modernen Sprachen übten die Schülerinnen und Schüler am Vormittag Hör- und Leseverständnis und qualifizierten sich dadurch für die Nachmittagsrunde, bei der das freie Sprechen im Mittelpunkt stand. Die Leistungen wurden von einer Jury aus Universitätsdozenten, Lehrpersonen und „native speakers“, Personen, deren Muttersprache die jeweilige Fremdsprache ist, bewertet.

lpa

Inspektorin Gertrud Verdorfer von der Deutschen Bildungsdirektion in Südtirol und der Tiroler Landesschulinspektor Thomas Plankensteiner beglückwünschten die Schülerinnen und Schüler und sprachen ihnen Anerkennung für ihre Leistungen aus. Beim Fremdsprachenwettbewerb gehe es nicht nur darum, die eigene Leistung mit jener der anderen Schülerinnen und Schülern zu messen; er biete auch Gelegenheit, die Komfortzone zu verlassen und sich dadurch – nicht nur sprachlich – weiterzuentwickeln, sagte Inspektorin Verdorfer bei der Preisverleihung. Für die Siegerinnen und Sieger des 32. Fremdsprachenwettbewerbes gab es Geld- und Sachpreise. Die Besten qualifizierten sich zudem für die Teilnahme am österreichischen Bundesfremdsprachenwettbewerb 2018 in Wien und für die Bundesolympiade Latein/Griechisch in der Steiermark.

 

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