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Artikel vom Montag, 11. März 2019

Musikverein Lana begeistert mit Valentinskonzert

Bereits zu seinem 16. Valentinskonzert lud der Musikverein Lana alle Musikbegeisterten am Sonntag, den 17. Februar, nach Lana ein. Dabei wurde traditionell der Höhepunkt des musikalischen Jahres absolviert.

Der Musikverein Lana lud am Wochenende zum 16. Valentinskonzert. - Foto: Musikverein Lana

Der Musikverein Lana lud am Wochenende zum 16. Valentinskonzert. - Foto: Musikverein Lana

Für das Valentinskonzert 2019 hat sich Kapellmeister Christoph Stadler dieses Jahr ein ganz besonderes Ziel gesetzt: Unter dem Motto Reisebilder hat er gemeinsam mit den Musikanten des Musikverein Lana die Zuhörer auf eine Weltreise mitgenommen und Konzertstücke über die schönsten Plätze der Erde präsentiert.

Den Auftakt des gut besuchten Konzertes bildete das Konzertstück „Mount Everest“. Die Weltreise wurde aus musikalischer Sicht also vom höchsten Punkt der Erde aus gestartet. Der Komponist Rossano Galante hat in seinem Werk die unbeschreibliche Schönheit sowie die Gefährlichkeit des Berges punktuell aufgearbeitet und in seinem Werk festgehalten.

Nach dem musikalischen Auftakt in Nepal begabt man sich in heimische Gefilde. Die Etsch von Sepp Thaler ist ein dreiteiliges Werk über unseren Heimatfluss, welches den gesamten Verlauf desselben beschreibt. Beginnend bei der Quelle am Reschenpass, fließen die Wassermassen über das Gefälle bei der Töll, durchqueren das Etschtal und das Unterland, bevor sie in mächtiger Größe durch Norditalien führen und unterhalb von Chioggia in die Adria münden. Die musikalische Umrahmung der Etsch spiegelt die Vielfältigkeit des Flusses selbst wieder.

Von Europa nach Amerika

Mit einem Konzertwerk eines Südtiroler Komponisten wurde der erste Teil des Konzertabends abgeschlossen: Schmelzende Riesen von Armin Kofler. Der Gedanke hinter diesem Titel und dem Werk ist laut Autor die Klimaerwärmung, die sich in Mitteleuropa auch durch den Rückzug der alpinen Gletscher bemerkbar macht, vor allem aber durch das Schmelzen der arktischen Erdteile rund um Grönland.

Schwungvoll ging es nach der Pause in den zweiten Teil des Valentinskonzerts: Die Appalachen Ouvertüre des amerikanischen Komponisten James Barnes umschreibt das gleichnamige, bewaldete Gebirge im Osten Nordamerikas, das sich über eine Länge von 2400 Kilometer von den Long Range Mountains an der Westküste der kanadischen Insel Neufundland bis in den südlichen US-Bundesstaat Alabama erstreckt.

Nächster Stopp: Asien

Von Amerika führte die Weltreise das Publikum direkt nach Asien: Postcard from Singapore von Philip Sparke ist eine dreisätzige Suite, basierend auf vier traditionellen Volksliedern, die ganz Singapur als Kinderlieder kennt. Zusammen ergeben sie ein kontrastreicheres, eindrucksvolleres Bild von Singapur, als es eine Postkarte aus diesem fernen Land je abbilden könnte. Sicherlich ein Werk, dass dem Musikverein einiges abverlangte, aber von den Musikanten bravourös gemeistert wurde.

Mit dem Werk Stockholm Waterfestival beschreibt der Komponist Luigi di Ghisallo die jährlich stattfindenden Wasserfestspiele in Schwedens Hauptstadt und nahm das Publikum dabei mit auf eine musikalische Stadtführung.

Das Konzertprogramms wurde mit dem brasilianisch angehauchten Marsch Bem- Ti- Vi von Roland Smeets abgerundet.

Die Musikanten des Musikverein Lana wurden mit langanhaltendem Applaus für ihre erbrachte Leistung belohnt. 

stol

 

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