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Artikel vom Freitag, 19. Juli 2019

Rittner Sommerspiele: Heute Premiere von „Ernst ist das Leben“

Oscar Wildes brillante Komödie als Freilichttheater im Innenhof der Deutschordens-Kommende am Ritten inszeniert von Alexander Kratzer. Die von Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek ins Deutsche übertrage Komödie, ist eine beißende, virtuos wortgewaltige Satire über die Doppelmoral der Gesellschaft und bietet alles, was lustvolles Theater bieten kann: Witz, Humor, hinreißende Komik, aber auch tiefgreifende Kritik und schonungsloses Abrechnen mit den Verlogenheiten unseres Lebens. Heute ist Premiere.

Heute Abend geht's los mit den Rittner Sommerspielen. - Foto: Ulrich Kofler

Heute Abend geht's los mit den Rittner Sommerspielen. - Foto: Ulrich Kofler

Zum Inhalt

John 'Jack' Worthing und Algernon Moncrieff sind zwei wohlhabende Gentlemen. Um die Verlockungen der Großstadt ungestört genießen zu können, hat sich Jack einen Bruder namens „Ernst“ erfunden, unter dessen Namen er in der Stadt seinen Interessen nachgeht. Als „Ernst“ hat er auch den wohlhabende Algernon kennengelernt, um dessen Kusine Gwendolen er wirbt, die ohnehin nur einen Mann ehelichen will, dessen Name Ernst ist. Algernon wiederum entgeht gerne lästigen gesellschaftlichen Verpflichtungen unter dem Vorwand, seinen leider schwerkranken, aber ebenso erfundenen Freund „Bunbury“ auf dem Land besuchen zu müssen.

Als Algernon zufällig von Jacks Doppelleben erfährt, erscheint er in Jacks Abwesenheit als dessen Bruder Ernst auf Jacks Landsitz. Dort verliebt er sich in Jacks Mündel Cecily. Sowohl Cecily als auch Gwendolen sind der festen Überzeugung, nur ein Mann mit Namen Ernst sei heiratbar. So kommt es zu einigen Verwicklungen und das Verwirrspiel läuft aufs Komischste aus dem Ruder.

Elfriede Jelineks Version von Oscar Wildes „Bunbury“ ist ein ganz besonderes Beispiel für das glückliche Zusammentreffen völlig unterschiedlicher künstlerischer Handschriften, die sich miteinander zu einer neuen Qualität verbinden. Bei Jelinek gibt die Sprache immer das dazu, was Wilde geschrieben hätte, wenn er gedurft hätte.

Inszenierung

Wer Alexander Kratzers Arbeit kennt, („Der Talisman“, „Der eingebildete Kranke“ und Mitterers „In der Löwengrube“) erwartet von ihm auch hier eine ausgewogene Balance zwischen überhöhter Komik und echtem Berührtsein. Denn er meint es ernst, wenn wir Sie zum Lachen bringt. Wir werden dieses Jahr besonders mit einem jungen und mit viel Talenten bestücktes Ensemble von neun Schauspielerinnen arbeiten, mit diesen Ingredienzien garantieren wir 2019 wiederum eine gelungene Rittner Sommerspiele-Produktion.

Auf der Freilichtbühne stehen:

Christoph Griesser, Julian Pichler, Cornelia Brugger, Werner Hohenegger, Stefan Drassl, Fabian Mair Mitterer, Josef Niederstätter, Magdalena Lun und Petra Rohregger. (Regie) Alexander Kratzer, (Musik) Jonas Oberstaller, Markus Mac Mayr, (Kostüme) Katia Bottegal, (Bühne) Zita Pichler, (Licht) Julian Marmsoler, (Maske, Frisuren) Marisa Girardi, Brigitte Novak, (Regie-Assistenz) Nadja Röggla

Premiere

ist am Freitag, 19. Juli. Weitere Aufführungen: Dienstag, 23. Juli*, Donnerstag, 25. Juli*, Freitag, 26. Juli*, Dienstag, 30. Juli, Donnerstag, 1. August, Freitag, 2. August, Montag, 5. August, Mittwoch, 7. August , Freitag, 9. August. *Einführung zu ausgewählten Terminen.

Jeweils um 21 Uhr im Innenhof der Deutschordens-Kommende Lengmoos am Ritten

Kartenvorbestellung:

Montag bis Freitag von 15 bis 19 Uhr unter der Servicenummer: 346 148 99 71 (24/7 SMS & WhatsApp) 

oder online auf der Homepage www.rittnersommerspiele.com.

Eintrittspreise: 20 Euro

stol

 

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