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Artikel vom Dienstag, 21. Mai 2019

Digitalisierung von Dresdner Opernhandschriften von Wagner

An der Sächsischen Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden werden 78 Opernhandschriften des Komponisten Richard Wagner aus dem Bestand des Staatsopern-Notenarchivs digitalisiert. Zum Auftakt des groß angelegten Projekts sind mit „Tannhäuser” und „Die Meistersinger von Nürnberg” die ersten Materialien frei zugänglich, wie Bibliothek und Semperoper am Dienstag mitteilten.

78 Opernhandschriften des Komponisten Richard Wagner werden nun digitalisiert.

78 Opernhandschriften des Komponisten Richard Wagner werden nun digitalisiert. - Foto: APA/AP

Sie ergänzen künftig die schon im Internet verfügbaren Hofopernbestände mit 1200 Handschriften zu 650 Opern von 1765 bis 1900 und führen das Opernarchiv virtuell zusammen. Ab 2020 sollen die Materialien zu dem Komponisten Richard Strauss folgen.

Das „Meistersinger”-Stimmenmaterial zeigt die Aufführungsgeschichte von 1869 bis in die 1990er Jahre mit Vorstellungen prominenter Dirigenten wie Ernst Schuch, Karl Böhm oder Franz Konwitschny. Auch die Gesamtaufnahme unter Herbert von Karajan in der Dresdner Lukaskirche von 1970 ist vermerkt. Das digitale „Tannhäuser”-Material enthält auch die Änderungen, die Wagner (1813-1883) nach der nicht ideal gelaufenen Uraufführung vom Oktober 1845 unter seiner Leitung vorgenommen hat.

apa/dpa

 

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