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Artikel vom Donnerstag, 1. Dezember 2016

MOMO: Wie Kater Zorbas der kleinen Möwe das Fliegen beibrachte

„Wie Kater Zorbas der kleinen Möwe das Fliegen beibrachte“ ist eine Fabel über Solidarität, Toleranz und Verantwortungsgefühl. 20 Rittner Kinder und Jugendliche der Theaterkiste Lengmoos bringen unter der Regie der Theaterpädagogin und Schauspielerin Alexandra Hofer das Stück vom Hamburger Hafenkater Zorbas auf die Bühne. Eine rührende und heitere Geschichte sowie der Jahreshöhepunkt des Südtiroler Fördervereins für Kinder-Palliativ MOMO.

„Wie Kater Zorbas der kleinen Möwe das Fliegen beibrachte“ ist eine Fabel über Solidarität, Toleranz und Verantwortungsgefühl. - Foto: Mugele's

„Wie Kater Zorbas der kleinen Möwe das Fliegen beibrachte“ ist eine Fabel über Solidarität, Toleranz und Verantwortungsgefühl. - Foto: Mugele's

Kater Momo ist vor die Aufgabe gestellt, ein verwaistes Möwenküken großzuziehen - schließlich hat er sein Katerehrenwort gegeben!  Das vergnügliche und anrührende Abenteuer für Jung und Alt ist das Highlight für MOMO im Jahr 2016.

Förderverein unterstützt lebensbedrohlich erkrankte Kinder und Jugendliche

Der Förderverein für Kinder-Palliativ in Südtirol MOMO hat sich zum Ziel gesetzt, Kindern und Jugendlichen, die an einer lebensbedrohlichen Krankheit leiden, eine Stütze zu sein. Wenn ein Kind oder Jugendlicher an einer unheilbaren, lebensbedrohlichen oder lebenslimitierenden Erkrankung leidet, dann bricht für die ganze Familie eine Welt zusammen. Die Angst um das Leben des Kindes, aber auch die schwerwiegenden Symptome der Krankheit sind eine enorme Herausforderung für Kind, Eltern, Geschwister und Angehörige.

Der Verein macht deshalb Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit im Kinderpalliativbereich und unterstützt die Freiwilligenarbeit in diesem Bereich. 

Stück von Luis Sepúlveda

Der Autor Luis Sepúlveda ist ein chilenischer Schriftsteller, Regisseur, politischer Aktivist und Journalist.

In seiner Jugend schloss er sich der chilenischen Sektion der bolivianischen Partei ELN an. Unter der Pinochet-Diktatur wurde er verhaftet und zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Auf weltweiten Druck wurde seine Haft in Hausarrest umgewandelt. Er floh und ging für ein Jahr in den Untergrund, wo er in Chile eine Theatergruppe gründete und sich am Widerstand beteiligte. In den 80er Jahren engagierte er sich dann bei Greenpeace für den Walschutz. Heute lebt Luis Sepúlveda in Spanien.

Aufführungen in Bozen und am Ritten

Das Stück wird am Freitag, den 2. Dezember 2016 in Auditorium EURAC Bozen und am Samstag, den 3. Dezember 2016, im Vereinhaus Lengmoos jeweils um 18.30 Uhr aufgeführt.

Anmeldung bis jeweils einen Tag vor Aufführung von 16.00 bis 18.00 Uhr unter 366 3627983. Anmeldung nur für die Aufführung in der EURAC: 8.30-17.30 Uhr unter 0471 055055

Der Eintritt ist frei, die freiwillige Spende fließt direkt in den Förderverein Palliativ-Kinder in Südtirol MOMO.

stol

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