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Artikel vom Donnerstag, 16. August 2018

Museum erhält 150 Beuys-Werke als Schenkung

Ein Osnabrücker Ehepaar schenkt eine Sammlung von 150 Kunstwerken von Joseph Beuys dem LWL-Museum in Münster. Dabei handelt es sich um sogenannte Multiples, also Objekte, die Beuys (1921-1986) in Auflagen von wenigen bis zu mehreren tausend Exemplaren herstellte.

Beuys zählt zu den wichtigsten Künstlern des 20. Jahrhunderts.

Beuys zählt zu den wichtigsten Künstlern des 20. Jahrhunderts.

Zur Sammlung des Ehepaars Manfred und Ingrid Rotert gehören bekannte Werke wie der Filzanzug, die Capri-Batterie von 1985 und das aus fünf Filmspulen zusammengefügte Objekt „Das Schweigen“ von 1973. Zuerst hatte die „Neue Osnabrücker Zeitung“ berichtet.

Die Sammlung wird vom 29. November an bis zum 29. September 2019 in dem Kunstmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Münster gezeigt. „Diese Schenkung ist ein Glücksfall für unser Museum“, sagte Direktor Hermann Arnhold in einer Mitteilung. „Die Multiples ziehen sich wie ein roter Faden durch das Werk von Joseph Beuys und beleuchten all seine Schaffensphasen.“

Das Sammler-Ehepaar Rotert erwarb seine ersten Beuys-Objekte ab 1971. Dem Künstler selbst sind sie niemals persönlich begegnet. „Wir hatten nie den Ehrgeiz, alles von Beuys zu besitzen, wussten aber bei unserem ersten Kauf: Das ist es“, sagte Manfred Rotert laut „Neue Osnabrücker Zeitung“.

Beuys zählt zu den wichtigsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Er nahm seit 1964 regelmäßig an der Documenta in Kassel teil und bespielte 1976 den deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig.

dpa

 

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