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Artikel vom Montag, 5. März 2018

VW und Skoda wollen gemeinsam in Indien antreten

Volkswagen wagt mit seiner tschechischen Tochter Skoda einen erneuten Anlauf in Indien. „Skoda hat vom VW-Konzern den Auftrag bekommen, eine Einstiegs-Plattform für Autos in Schwellenländern zu entwickeln, zunächst mit dem Fokus Indien“, sagte Skoda-Chef Bernhard Maier dem „Handelsblatt“ am Montag.

Volkswagen wagt mit seiner tschechischen Tochter Skoda einen erneuten Anlauf in Indien.

Volkswagen wagt mit seiner tschechischen Tochter Skoda einen erneuten Anlauf in Indien. - Foto: shutterstock

Anfang 2021 könnten die ersten Autos auf dieser Plattform in Indien verkauft werden. Produziert werden soll aus Kostengründen im Land.

VW hat bereits 2 gescheiterte Anläufe in Indien hinter sich. Die Markteintrittshürden dort seien hoch, sagte Maier. Er sei aber zuversichtlich, dass diesmal der Plan dank einer Zwei-Marken-Strategie aufgehe. Die neue Indien-Plattform will sich Skoda daher mit der Marke Volkswagen teilen. Denkbar seien Fahrzeuge im Klein- bis Kompaktwagen-Segment.

In einem ersten Schritt sollen über 300 000 Autos beider Marken pro Jahr auf die Straße kommen. Da die technischen Anforderungen an Sicherheit und Abgase auch in Indien weiter steigen, dürfte sich das auch auf den Preis niederschlagen. „Mit 5000 Dollar wird sich das sicherlich nicht darstellen lassen.“ Langfristig hält Maier für den VW-Konzern in Indien einen Marktanteil von 5 Prozent möglich.

Parallel zur Konzernmutter treibt Skoda die eigene Elektro-Offensive voran. „Wir investieren in den nächsten 5 Jahren insgesamt 2 Milliarden Euro in Elektromobilität und Digitalisierung“, sagte Maier. 2025 werde Skoda dann 10 elektrifizierte Fahrzeuge anbieten.

dpa

 

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