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Artikel vom Freitag, 8. Juni 2018

„Backstage“: Das war die 5. Staffel

Gestartet als Initiative, der Südtiroler Musik den größtmöglichen medialen Raum zu geben, hat sich „Backstage“ mittlerweile zu einem wichtigen Instrument für heimische Künstler entwickelt. Im Rahmen der 5. Staffel stellten die Macher des Formats über 30 Musiker und Bands vor. Im Herbst geht´s weiter mit Staffel 6 – wie gewohnt auf STOL im „Dolomiten Magazin“ und auf „Südtirol 1“.

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Mit dabei waren diesmal: Shanti Powa, Triolé, Annika Borsetto, Alex Shylow, William T., Un, Cemetery Drive, Dead Like Juliet, Tamira, Anger, Michael Aster, Madax, Rooftop, Elis Noa, Drip, Undertaker´s Mom, King Slave, Punkcakes, Opas Diandl, Frei.Wild, Thomas Vonmetz, The Aviary, Stunde Null, Silvia Turetta, Klangholz, Trebu Goldkatz, Lions, Burning Mind, Vino Rosso, Bad Jokers, Martin Perkmann und Fainschmitz.

Seit Herbst des vergangenen Jahres wurden sie im Rahmen der 5. Staffel von „Backstage“ immer freitags vorgestellt. Die musikalische Bandbreite reichte von Pop, Rock, Blues über Jazz, Folk und sogar Elektro. „Backstage“ sei nichts andere als ein Spiegel von alledem, was Südtirol zu bieten habe, sagen die Macher des Formats: Rainer Hilpold, Arnold Sorg und Martin Perkmann.

„Es waren diesmal sehr viele neue Talente und Projekte mit dabei, bereits etablierte, aber auch Rückkehrer, die nochmal neu durchstarten wollen.“ Interessant sei auch, dass sich die „Bigs“ der Südtiroler Szene immer mehr als wichtige Förderer aufstrebender Bands und Künstler hervortun: Egal ob Herbert Pixner, der mit seinem Label „Three Saints Records“ (noch) weniger bekannte Projekte in die erste Reihe holt, oder Philipp Burger mit seinem Deutschrock-Imperium, das mittlerweile viele neue Bands hervorgebracht hat.

„Backstage“ ist vor knapp 5 Jahren gestartet und seither hat sich sehr viel getan, wie das „Backstage“-Team betont. „Die Entwicklung, die wir beobachten konnten, war sehr positiv. Die Musiker liefern heute fast ausschließlich ein professionelles Produkt ab. Einwandfrei produzierte Songs mit dem passenden Video dazu waren vor einigen Jahren noch eher die Ausnahme, nun hingegen der Regelfall.“

Ein Grund dafür sei sicher, dass die technischen Mittel für Aufnahme, Mix und Mastering erschwinglicher geworden seien und dass sich der Zugang zum Know-how – dem Internet sei Dank – vereinfacht hat. Aber nicht nur: „Es gibt sehr viel Austausch zwischen den Künstlern, einige von ihnen haben sich auch international weitergebildet oder ihren Sound-Horizont in Wien oder Berlin erweitert. Durch die Fülle an Bands ist zudem eine gesunde Konkurrenz entstanden, die das Niveau insgesamt steigen lässt.“ 

Den Musikern eine Plattform zu bieten, war immer eines der Ziele von „Backstage“. Ein weiteres sei, die Südtiroler Bevölkerung für Musik made in Südtirol zu sensibilisieren. „Auch für Musik, die man nicht in erster Linie von unserem Land gewohnt ist. Ich denke, dass uns das auch in der letzten Staffel wieder ganz gut gelungen ist“, so die Initiatoren Sorg, Hilpold und Perkmann, die bereits der 6. Staffel im Herbst entgegenblicken.

Eingeläutet wird die neue Staffel mit einem „Backstage“ Spezial und einem spannenden Blick in die musikalische Vergangenheit Südtirols.

 

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