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Artikel vom Dienstag, 14. November 2017

Vorsicht bei Trockenfrüchten

Dr. Giulio Donazzan, Primar der Abteilung für Pneumologie, Krankenhaus Bozen erinnert in einer Aussendung daran, vor allem in der Weihnachtszeit, auf eine versehentliches Verschlucken von getrockneten Früchten zu achten.

Achtung bei Nüssen: Erstickungsgefahr bei Kleinkindern.

Achtung bei Nüssen: Erstickungsgefahr bei Kleinkindern. - Foto: shutterstock

Allein im Krankenhaus Bozen erleiden jedes Jahr ungefähr 6 bis 8 Kinder eine Verlegung der Atemwege durch Fremdkörper.

Vor allem Kinder im Vorschulalter, deren Zahnentwicklung noch nicht vollendet ist, können bestimmte Speisen, vor allem Erdnüsse, Nüsse, Mandeln, usw. nicht genügend zerkleinern. Da Kinder ihrem natürlichen Bewegungsdrang freien Lauf lassen, mit Speisen im Mund lachen, spielen und sprechen, können Teile der Speisen in die Atemwege gelangen.

Schnell handeln

Die Entfernung der Fragmente ist eine ziemlich komplexe Operation, vor allem, wenn es um Kinder geht und erfordert die Anwesenheit von mehreren Spezialisten, Anästhesisten, Kinderärzten, Pneumologen sowie dem Pflegepersonal.

Deshalb ist es ratsam keine Trockenfrüchte den Kindern zu geben und vor allem diese entfernt von den Kindern aufzubewahren. Sollte ein Kind trotzdem eine Erdnuss oder ein Fragment davon einatmen, muss sofort ein Arzt aufgesucht werden, denn der Erfolg einer Entfernung des Fremdkörpers, hängt von einem schnellen Eingriff ab.

stol

 

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