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Artikel vom Montag, 12. August 2019

Welche Teile der Wassermelone sind essbar?

Die Verbraucherzentrale Südtirol hat die Wassermelone genauer unter die Lupe genommen und klärt auf welche Teile der Wassermelone wirklich essbar sind.

Welche Teile der Wassermelone kann man wirklich essen?

Welche Teile der Wassermelone kann man wirklich essen? - Foto: shutterstock

Die Wassermelone ist mit den Kürbissen verwandt und ist – obwohl sie bis zu 15 Kilogramm schwer werden kann – eine Beerenfrucht. Dass das Fruchtfleisch der Wassermelone sehr saftig und kalorienarm ist – es besteht zu rund 95 Prozent aus Wasser – und besonders an heißen Tagen köstlich schmeckt, ist bekannt.

„Weniger bekannt ist, dass auch die Schale und die Kerne essbar sind und sogar wertvolle Nährstoffe enthalten,“ weiß Silke Raffeiner, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Südtirol.

Schale essbar?

In der Schale stecken Ballaststoffe, Vitamin C und B-Vitamine, in den Kernen (= Samen) wertvolle ungesättigte Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe, darunter Magnesium.

Die Schale schmeckt nicht süß, sondern erinnert eher an eine Gurke. Sie eignet sich daher gut als Zutat für Salate. Die grüne Außenhaut wird mit einem Sparschäler entfernt, das Weiße klein gewürfelt. Die Wassermelonenschale kann auch süßsauer eingekocht werden.

Auch Kerne enthalten Nährstoffe

Die Wassermelonenkerne sollten gekaut oder zerkleinert werden. „Wenn sie unzerkaut geschluckt werden, kann der Körper die enthaltenen Nährstoffe nämlich nicht nutzen,“ so Silke Raffeiner. In anderen Ländern werden die Kerne in der Pfanne geröstet, mit etwas Salz gewürzt und pur geknabbert, über Salate oder Suppen gestreut. Die getrockneten Kerne können auch in Brot oder Kuchen mitgebacken werden. 

Angeschnittene Melonen gehören in den Kühlschrank und sollten innerhalb von drei Tagen gegessen werden.

stol

 

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