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Artikel vom Samstag, 9. Februar 2019

Ein Lied, um über Epilepsie aufzuklären

Er ist seit 12 Jahren Epileptiker und singt seit Neuestem darüber: Der 28-jährige Matthias Prieth hat anlässlich des 10-jährigen Bestehens vom Südtiroler Netzwerk für Epilepsie „Epinet“ ein Lied über die neurologische Erkrankung geschrieben. Am Samstag hat er es zusammen mit „Epinet“ in Bozen vorgestellt.

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Matthias Prieth aus Welschnofen weiß selbst, wie sich ein Anfall anfühlt: „Was in 10 Sekunden passiert, kann sich keiner erklären.“

Matthias Prieth aus Welschnofen weiß selbst, wie sich ein Anfall anfühlt: „Was in 10 Sekunden passiert, kann sich keiner erklären.“ - Foto: shutterstock

Es ist eine stille Krankheit – ein Grund, weshalb viele Menschen nicht viel darüber wissen. Vor allem aber fällt es aufgrund dessen Betroffenen schwer, mit anderen darüber ins Gespräch zu kommen: „Epinet“ entstand 2009 mit dem Gedanken, dem entgegenzuwirken und den Austausch zwischen Epileptikern und deren Angehörigen zu fördern. In Zukunft möchte die Gruppe auch Sensibilisierungskampagnen in Schulen starten, um Lehrer und Schüler über das Krankheitsbild zu informieren.

Matthias Prieth aus Welschnofen weiß selbst, wie sich ein Anfall anfühlt: „Was in 10 Sekunden passiert, kann sich keiner erklären“, erklärt er. Seit Jahren hat er die Krankheit mit Medikamenten im Griff und ist anfallfrei.

Mit seinem Lied, in dem er singt und Gitarre spielt, will er „Epinet“ ein Geschenk machen. Das Lied wird die Vereinigung für Sensibilierungskampagnen verwenden.

stol

 

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