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Artikel vom Montag, 3. September 2018

Kümmel, Kreuzkümmel, Schwarzkümmel: was ist der Unterschied?

Kümmel (Carum carvi) und Kreuzkümmel (Cuminum cyminum) gehören beide zur botanischen Familie der Doldenblütler. Während Kümmel kühlere Temperaturen bevorzugt, benötigt Kreuzkümmel ein heißes Klima zum Gedeihen.

Kümmel hat verschiedene Facetten.

Kümmel hat verschiedene Facetten. - Foto: shutterstock

Die getrockneten Früchte werden ganz oder gemahlen als Gewürz genutzt. Sowohl Kümmel als auch Kreuzkümmel beeinflussen die Verdauung positiv, wirken appetitanregend und helfen gegen Blähungen und Krämpfe. Kümmel mit seinem herben Aroma wird gerne für schwer verdauliche Speisen wie Kohlgerichte, Zwiebelkuchen und fettes Fleisch verwendet. Auch für die Veredelung von Käse und die Herstellung von Spirituosen wird er geschätzt.

Kreuzkümmel für exotische Küche

Kreuzkümmel, auch Kumin genannt, zeichnet sich durch einen intensiven Geschmack aus und ist häufig Bestandteil von Gewürzmischungen wie Curry und Garam Masala. Vor allem in der indischen, türkischen und nordafrikanischen Küche ist er unverzichtbar.

Schwarzkümmel als Naturheilmittel

Schwarzkümmel (Nigella sativa) ist weder mit Kümmel noch mit Kreuzkümmel verwandt, er gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse. Die reifen dunklen Samen sind vor allem als Brotgewürz auf Fladenbrot bekannt und können auch als Pfefferersatz verwendet werden. Schwarzkümmelöl wird in der Naturheilkunde zur Behandlung von Allergien und Hauterkrankungen eingesetzt.

stol

 

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