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Artikel vom Samstag, 10. August 2019

Päpstlicher Segen für Südtiroler Kunst

Der vergangene Mittwoch war für die Inhaber der Grödner Holzschnitzerei Ferdinand Stuflesser 1875 ein ganz besonderer Tag, der die Firmengeschichte wohl noch lange prägen wird. Vom Heiligen Vater persönlich wurde die Statue der Heiligen Jungfrau von Knock gesegnet. Die Statue wurde vom gleichnamigen irischen Wallfahrtsort in Auftrag gegeben und von den Grödner Bildhauern realisiert.

Papst Franziskus bei der Segnung der handgefertigten Statue „Our Lady Of Knock“ aus Gröden. - Foto: Privat

Papst Franziskus bei der Segnung der handgefertigten Statue „Our Lady Of Knock“ aus Gröden. - Foto: Privat

Ein größeres Highlight kann es für eine Kircheneinrichtungs-Werkstatt wohl kaum geben: Am Mittwoch wurde die handgeschnitzte „Our Lady Of Knock“ im Vatikan geweiht.

Papst Franziskus bei der Segnung der Statue aus Gröden. - Foto: Privat

Die Statue wurde für den weltbekannten Wallfahrtsort Shrine of Knock realisiert. Bevor das Werk jedoch nach Irland gesendet wurde, erhielt es von Franziskus den päpstlichen Segen. Geschnitzt wurde die Madonna in Lindenholz und mit Ölfarben bemalt. Eine eigens in Süditalien angefertigte Krone aus Gold ziert das Haupt der Statue.

Die handgeschnitzte Statue der Heiligen Jungfrau von Knock. - Foto: Privat

Papst Franziskus freute sich mit dem Erzbischof von Tuam, Rev. Michael Neary und den beiden Firmeninhabern, Robert und Filip Stuflesser.

Es ist nicht das erste Mal, dass das Grödner Familienunternehmen Ferdinand Stuflesser 1875, das seit über 140 Jahren rein handgefertigte und personalisierte Statuen und Schnitzereien verwirklicht, im Vatikan gewürdigt wurde. Dennoch bleibt es ein Ereignis, das noch lange einen besonderen Platz in der Geschichte des Südtiroler Unternehmens einnehmen wird.

 

stol

Steinmair Peter, Feldthurns

Götzendienst kommt nicht nur in den falschen Kulten des Heidentums vor. Er bleibt auch für den Glauben eine beständige Versuchung. Es ist Götzendienst, wenn der Mensch anstelle Gottes etwas Geschaffenes ehrt und verehrt, ob es sich nun um Götter oder Dämonen (z. B. im Satanismus) oder um Macht, Vergnügen, Rasse, Ahnen, Staat, Geld oder ähnliches handelt. „Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon", sagt Jesus (Mt 6,24). Zahlreiche Märtyrer starben, weil sie „das Tier" nicht anbeteten [Vgl. Offb 13-14]; sie weigerten sich sogar, es auch nur zum Schein zu verehren. Götzendienst läßt Gott nicht als den einzigen Herrn gelten; er schließt also von der Gemeinschaft mit Gott aus [Vgl. Gal 5,20; Eph 5,5].

10.08.2019 22:53 Uhr

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