Startseite » Panorama im Überblick » Lokal

Artikel vom Donnerstag, 11. Oktober 2018

Schicksal: Ein Leben ohne Arme

Ohne Arme verwirklicht sich Simona Atzori (44) in Malerei und Tanz und inspiriert viele „unversehrte“ Menschen mit ihrer beeindruckenden Geschichte. Im Interview offenbart sie gleichermaßen ihr verletzliches wie auch ihr mitreißendes Naturell.

Video-Player wird geladen...
Im Interview offenbart Simona Atzori ihr verletzliches wie auch ihr mitreißendes Naturell. - Foto: DLife

Im Interview offenbart Simona Atzori ihr verletzliches wie auch ihr mitreißendes Naturell. - Foto: DLife

„Dolomiten“: Simona, vor 44 Jahren kamen Sie ohne Arme zur Welt, aber dennoch verströmen Sie mehr positive Energie als die allermeisten Menschen. Wie kommt das?

Simona Atzori: Die stärkste Kraft kommt noch immer von meiner Familie, die mich von Geburt an mit Liebe überhäuft hat. Auch ohne Arme haben mich meine Eltern voll und ganz als ihr Kind akzeptiert, was für meine Entwicklung sicherlich wichtig war. Sie haben mich in meinen Wünschen immer unterstützt. So begann ich schon mit 4 Jahren mit dem Malen, als 6-Jährige mit dem Tanzen und mit 8 Jahren schloss ich mich der internationalen Vereinigung der mund- und fußmalenden Künstler an. Meine Eltern konzentrierten sich nicht darauf, was mir fehlt, sondern auf meine Potenziale. So blieb ich immer ein lebhaftes Kind und wollte zeigen, was ich gelernt hatte.

„Dolomiten“: Das Geheimnis ist also, sich auf die eigenen Fähigkeiten konzentrieren?

Atzori: Ganz sicher. Meine Familie hat das verstanden, auch als es nicht so einfach war. Ich habe immer davon geträumt, Malerin und Tänzerin zu werden. Meine Mutter hat nie gesagt: Nein, das kannst du nicht. Also habe ich fortlaufend meine Möglichkeiten ausgelotet und mich auf die Kunst fokussiert. Die Kunst bietet mir die Möglichkeit, mich selbst besser kennenzulernen und anderen zu begegnen, sie bereichert mich unheimlich. So bin ich als Person und Künstlerin gleichermaßen gewachsen. 

Interview: Alexander Zingerle

Das vollständige Interview und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".
 

Es gibt neue Nachrichten auf der Startseite

zur Startseite Nicht mehr anzeigen
Verpassen Sie keine wichtigen Artikel mehrAktivieren Sie die Benachrichtigungen
AktivierenMehr Infos