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Artikel vom Freitag, 12. Januar 2018

Südtirol: Meerjungfrau gesichtet - VIDEO

Claudia Rubner aus Bruneck ist wie Arielle, die kleine Meerjungfrau. Und das ist nicht im übertragenen Sinn gemeint. Die 19-jährige Studentin ist nämlich von Beruf wirklich Meerjungfrau.

Claudia Rubner aus Bruneck ist wie Arielle, die kleine Meerjungfrau. - Foto: Facebook/Claudia Rubner

Claudia Rubner aus Bruneck ist wie Arielle, die kleine Meerjungfrau. - Foto: Facebook/Claudia Rubner

Bereits kurz nach ihrem 16. Geburtstag hat sie ihre Beine gegen die typische Meerjungfrauenflosse getauscht. 

Wie bereits die Sonntagszeitung „Zett“ berichtete, entdeckte die 19-jährige Filmproduktionsstudentin in ihrer Wahlheimat London die Liebe zum Nixen-Sein. Mittlerweile ist sie eine freediving-zertifizierte Meerjungfrau. Die dazugehörige Sportart nennt sich „Mermaiding“.

Im Grunde geht es darum, mit einer Monoflosse unter Wasser wellenförmig und elegant zu schwimmen. Dies erfordert   spezielle Bewegungen und Körperbeherrschung, da man die Beine nicht mehr – wie beim klassischen Schwimmen –  spreizen kann. Außerdem praktizieren  „Mermaids“ Apnoetauchen, bei dem man vor dem Tauchgang einatmet und den Tauchgang dann mit nur diesem einen Atemzug vollzieht.

Claudia Rubner, die Meerjungfrau  aus den Bergen, schafft es bereits, für weit über drei Minuten den Atem anzuhalten. Das macht sie nicht nur als Model für Unterwasseraufnahmen attraktiv.

Meermaiding mehr als nur ein Hobby

Die schöne Pustererin wollte schon als kleines Mädchen immer eine echte Meerjungfrau sein und schwamm sehr viel. In England entdeckte sie schließlich, dass es die Sportart Mermaiding gibt und dass sie talentiert dafür ist.

„Für mich persönlich ist Mermaiding  neben einem Freizeitspaß auch ein Beruf, den ich während meines Studiums ausüben  kann. Es ist aber auch eine Sportart, die fit hält und für Therapiezwecke eingesetzt werden kann.“ Und sie ist wunderschön anzuschauen. 

Claudia, die sich „The Dragonfly Mermaid“ (Libellen-Meerjungfrau) nennt, schwimmt im Wasser nämlich mit libellenähnlichen Flügeln, die am  Hals und an den Handgelenken befestigt sind, erzählte sie der Zett im Interview. 

Flügel können gefährlich sein

„Die Flügel erschweren das Schwimmen, vor allem beim  Apnoetauchen könnten sie zur Gefahr werden. Aus diesem Grund treffe ich stets  Sicherheitsmaßnahmen, wenn ich als Libelle ins Wasser gehe. Neulinge in dieser Sportart sollten  die Finger davon lassen“, warnt sie, möchte aber nicht abschrecken. 

stol

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