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Artikel vom Sonntag, 9. September 2018

Südtirols Katholische Jugend mischt weiterhin mit

Am gestrigen Samstag war es so weit: Südtirols Katholische Jugend (SKJ) feierte Geburtstag und ist in ein neues und abwechslungsreiches Arbeitsjahr gestartet. Vertreter aus allen Bezirken Südtirols und viele Ehrengäste trafen sich auf der Haselburg in Bozen. Dabei wurde auf die letzten 40 Jahre zurückgeschaut und ein Blick in die Zukunft geworfen. Des Weiteren wurde der Jugendpreis an Paul Pisching überreicht.

Die Landesleiter freuten sich über eine gelungene Feier. Von links nach rechts: Sara Burger, Doris C. Rainer und Daniel Donner. - Foto: KJS

Die Landesleiter freuten sich über eine gelungene Feier. Von links nach rechts: Sara Burger, Doris C. Rainer und Daniel Donner. - Foto: KJS

Eine Messfeier mit besonderem Ausblick über die Landeshauptstadt eröffnete den Abend. Bei der anschließenden Herbsttagung von Südtirols Katholischer Jugend wurde der langjährige Jugendseelsorger Christoph Schweigl verabschiedet und Pater Shenoy Maniyachery Varghese offiziell zu seinem Nachfolger gewählt.

Jugendpreis geht an Paul Pisching

Seit 1988 vergibt Südtirols Katholische Jugend jedes Jahr den Jugendpreis an Personen, die durch ihren langjährigen ehrenamtlichen Einsatz in der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit Vorbild für die heutige Jugend sein können. In diesem Jahr erhielt Paul Pisching aus dem Gadertal den Preis. Er leitete viele Jahre die SKJ-Ortsgruppe in seiner Heimatgemeinde und ist aktives Mitglied in verschiedenen ehrenamtlichen Vereinen.

„I brenn für di“ - Jahresprogramm vorgestellt

Das heurige Arbeitsjahr steht unter dem Motto „i brenn für di“. Verschiedene Aktionen sollen jungen Menschen die Möglichkeit geben, Gemeinschaft und Glauben zu erleben und die Freude am Glauben neu zu entzünden. Die Nacht der Lichter, ein besonderer Abend im Dom von Bozen oder ein Wochenende im Franziskanerkloster in Telfs stehen auf dem Programm, genauso wie eine Podiumsdiskussion  zum Thema „Herz-Jesu gestern und heute“.

SKJ on Tour heißt es im März - auf nach Berlin. Natürlich stehen auch bewährte Aktionen und Veranstaltungen wie das Europäische Taizé-Jugendtreffen zu Silvester in Madrid, die Fahrt nach Taizé zu Ostern, das „eurolager“ und die Adventskalenderaktion wieder auf dem Programm.  Ärmel hochkrempeln heißt es vom 3. bis 6. April – Jugendliche arbeiten 72 Stunden ohne Kompromiss für ein soziales Projekt.

Südtirols Katholische Jugend soll und will Sprachrohr sein

Am 5. Dezember 1978 wurde der Verein Südtirols Katholische Jugend offiziell gegründet und dieser runde Geburtstag wurde gebührend gefeiert. Beim Runden Tisch wurde mit Landesrat Philipp Achammer, dem ehemaligen Landesleiter Georg Oberrauch,  Bischof Ivo Muser, der Vorsitzenden des Südtiroler Jugendringes Martina DeZordo und mit der ehemaligen Landesleiterin Filippa Schatzer, auf die bisherige Arbeit zurückgeblickt und Wünsche für die Zukunft geäußert.

Jugend soll laut sein und sich einbringen

Landesrat Philipp Achammer meinte: „Ich wünsche mir, dass Südtirols Katholische Jugend ihre Meinung äußert und sich gesellschaftspolitisch einbringt. Nehmt Stellung und sagt was euch bewegt und wofür ihr eintretet.“ Diese Meinung wurde auch von den anderen Teilnehmern geteilt. Jugend soll laut sein und soll sich einbringen. Auch der Bischof rief dazu auf: „Bitte liebe Jugendliche betrachtet die Welt nicht vom Divan aus. Ihr dürft euch nicht zurücklehnen und euch von außen etwas erwarten.“

Doris C. Rainer, 1. Landesleiterin von Südtirols Katholischer Jugend versprach: „Wir werden uns weiterhin zu Wort melden, auch kritisch und wir mischen weiterhin mit“. Gefeiert wurde dann mit Michael Aster und Tracy Merano, zwei jungen Südtiroler Musikern.

stol

 

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