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Artikel vom Montag, 4. Juni 2018

Apple will Assistenzsoftware Siri schlauer machen

Apple will im Wettbewerb mit Google und Amazon seine Assistenzsoftware Siri intelligenter machen. Siri soll mit den nächsten Version des iPhone-Betriebssystems häufiger automatisch erstellte Vorschläge für die nächsten Aktionen machen. So könnte zum Beispiel am Morgen im Sperrbildschirm der Vorschlag auftauchen, das übliche Kaffeegetränk zu bestellen.

Apple-CEO Tim Cook bei der Entwicklerkonferenz WWDC am Montag.

Apple-CEO Tim Cook bei der Entwicklerkonferenz WWDC am Montag. - Foto: APA/AFP

Nutzer werden zudem Siri in mehr Apps einsetzen und ganze Bündel an automatisierten Aktionen programmieren können, die mit einem Schlüsselsatz ausgelöst werden, wie Apple zum Auftakt der Entwicklerkonferenz WWDC am Montag ankündigte. Nach den Worten „Ich fahre nachhause“, könnte das Telefon zum Beispiel die Fahrzeit ermitteln und der Familie eine Nachricht schicken. Siri wird oft vorgehalten, schlechter zu funktionieren als Amazons Assistenzsoftware Alexa und der Google Assistant.

Ein Schwerpunkt beim nächsten iPhone-System iOS 12 ist die sogenannte „erweiterte Realität“, bei der reale Umgebung und virtuelle Objekte auf dem Bildschirm vermischt werden. Unter anderem bekommen die iPhones eine Apple-App, mit der Gegenstände vermessen werden können. Außerdem können nun zwei Nutzer mit den selben virtuellen Objekten in realer Umgebung interagieren. Das soll zum Beispiel neue Spiel-Erlebnisse ermöglichen.

Apple betonte zugleich, dass das nächste iPhone-System auch ältere Telefone schneller machen solle, allein dadurch, dass die Software die Computer-Ressourcen besser verwalte. So sollen Apps zum Teil 40 Prozent schneller starten und die Kamera 70 Prozent schneller.

dpa

 

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