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Artikel vom Dienstag, 9. Juli 2019

Kinder in Urlaubsposts wenn dann nur undeutlich zeigen

Falls Eltern unbedingt Bilder ihres Kindes auf Instagram, Facebook und Co teilen möchten, sollten sie den Nachwuchs nur undeutlich zeigen oder den Zugang beschränken. Das empfiehlt die deutsche Initiative „Schau hin! Was Dein Kind mit Medien macht“.

Damit die Kinder nicht direkt erkennbar sind, sollten sie beispielsweise nur im Anschnitt oder mit Sonnenbrille zu sehen sein.

Damit die Kinder nicht direkt erkennbar sind, sollten sie beispielsweise nur im Anschnitt oder mit Sonnenbrille zu sehen sein. - Foto: shutterstock

Damit die Kinder nicht direkt erkennbar sind, sollten sie beispielsweise nur im Anschnitt oder mit Sonnenbrille zu sehen sein.

Als Grundregel gelte, dass Profilinformationen und Bilder am besten nur für ausgewählte Kontakte und auf keinen Fall für Suchmaschinen sichtbar sind, so die Medienpädagogen. Beim Hochladen von Fotos über das Smartphone sei darauf zu achten, dass die Ortsbestimmung deaktiviert ist. Ansonsten könnten andere Nutzer sehen, wo das Bild aufgenommen wurde.

Laut „Schau hin!“ biete die Seite www.kompass-social.media eine gute Übersicht, wie populäre Online-Dienste sicher eingestellt werden können.

dpa/stol

Stefan Laner, Mühlwald

Herr Pircher, auch Kinder haben Rechte, und zwar auf die Wahrung ihrer Identität. Manche Kinder möchten nicht, dass Eltern peinliche Kinderfotos veröffentlichen und das lustig finden. Ausserdem darf jeder Mensch selber entscheiden, ob seine Fotos im Internet landen. Es gibt nämlich auch genug Pädophile, die gerne Urlaubsfotos auf Facebook anschauen und sich damit deren Sternenhimmel tapezieren. Möchten Sie etwa, dass das Foto Ihres Kindes an der Wand eines Kinderschänders hängt?

09.07.2019 19:04 Uhr

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