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Artikel vom Freitag, 19. Juli 2019

Hawaii: US-Schauspieler setzt sich für Ureinwohner ein

US-Schauspieler Jason Momoa (39, „Game of Thrones“) setzt sich für Ureinwohner in seiner Heimat Hawaii ein. Diese wollen den Bau eines riesigen Teleskopes auf einem Vulkan verhindern.

Der Vulkan Mauna Kea gilt bei den Ureinwohnern Hawaiis als heilig.

Der Vulkan Mauna Kea gilt bei den Ureinwohnern Hawaiis als heilig. - Foto: shutterstock

„Schwer bewaffnete Polizisten“, so Momoa, hätten am 17. Juli „über 20 Ureinwohner festgenommen, die friedlich gegen die Entweihung des Vulkans Mauna Kea protestierten. Ich dachte, ich zeige euch das wirkliche Hawaii. Mein Herz ist so schwer. Steht auf!“ Dazu postete er ein Video, das laut seiner Aussage die Demonstration der Ureinwohner und deren Festnahme zeigt.

Die Menschen protestierten gegen den geplanten Bau eines riesigen Teleskopes auf dem Vulkan. Mit dem „TMT“ (Thirty Meter Telescope) wollen Astronomen unter anderem das Licht der ältesten Sterne und Galaxien auffangen und analysieren. Zudem sollen die Planeten naher Sterne untersucht und physikalische Gesetze überprüft werden. Der Mauna Kea (Weißer Berg) auf Big Island ist mit etwa 4205 Metern der höchste Berg auf Hawaii.

Momoa wurde in Nānākuli auf der Insel Oʻahu geboren. Er ist seit 2017 mit der Schauspielerin Lisa Bonet verheiratet und hat mir ihr einen Sohn und eine Tochter. Die Familie lebt in den USA. Bekannt wurde Momoa vor allem durch seine Rolle als Khal Drogo in der Serie „Game of Thrones“ und durch den Kinofilm „Aquaman“.

dpa

 

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