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Artikel vom Dienstag, 12. März 2019

30 Millionen Euro für die Tram

An Geld fehlt es der Gemeinde Bozen derzeit wahrlich nicht: Neben den Einnahmen aus dem Kaufhaus-Bozen-Projekt kann sie nun auch einen Überschuss von 86,5 Millionen Euro verbuchen. Bereits im Vorjahr wurden 44 Millionen Euro des Überschusses als Ersparnis übernommen, was die Frage aufwirft, ob die Verwaltung es nicht mehr schafft, das viele Geld auch zu investieren.

30 Millionen Euro sind für die Tram reserviert. (Symbolbild)

30 Millionen Euro sind für die Tram reserviert. (Symbolbild) - Foto: shutterstock

Stadtkämmerer Fabio Bovolon winkt ab und betont, dass ein so hoher Überschuss grundsätzlich nichts Schlechtes sei. Er präsentierte den Journalisten gestern nach der Stadtratssitzung die Abschlussrechnung 2018, die nächste Woche im Stadtrat genehmigt werden soll. 

„Wirklich verfügbar sein werden vom Überschuss nur 55,2 Millionen Euro, der Rest ist verplant oder muss zurückbehalten werden“, sagt Bovolon. „30 Millionen Euro davon haben wir für das Tramprojekt reserviert. Wir möchten damit beginnen, für dieses Projekt zu sparen“, berichtet Bürgermeister Renzo Caramaschi. Der Rest des Geldes werde in Form einer Haushaltsabänderung demnächst verplant.

Hervorzuheben ist an der Abschlussrechnung, dass die Gemeinde keine Schulden mehr hat und dass der Verwirklichungsgrad der Investitionen bei 82 Prozent liegt. Jeden Tag gebe die Gemeinde für jeden Bürger 5 Euro für die diversen Dienste aus und insgesamt verfüge die Stadt über ein Vermögen von 891 Millionen Euro.

D/pir

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