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Artikel vom Mittwoch, 11. Januar 2017

Abänderung des Statuts: Ladiner feiern erste Erfolge

Am Mittwoch hat die Abgeordnetenkammer eine Änderung des Autonomiestatutes zum Schutz der ladinischen Minderheit mit großer Mehrheit verabschiedet. Es ist ein erster Erfolg - der Weg ist jedoch noch lang.

Die Ladiner können, so Daniel Alfreider, einen ersten Erfolg feiern.

Die Ladiner können, so Daniel Alfreider, einen ersten Erfolg feiern.

Das sogenannte “Ladinergesetz” wurde von der SVP Ladina bereits in den letzten Jahren ausgearbeitet und gleich am Anfang der Legislatur eingereicht. Es vergingen 1,5 Jahre an Arbeit zwischen der Behandlung im Verfassungsausschuss, Einholung der Gutachten der Landtage bis hin zum Plenum. 

Konkret geht es im Gesetzentwurf um eine Abänderung des Autonomiestatutes, die der ladinischen Sprachgruppe die gleichen Rechte und die gleiche Vertretung zugesteht wie den anderen Sprachgruppen.

„In dieser Hinsicht soll die Vertretung der ladinische Sprachgruppe in den öffentlichen Körperschaften, die landesweit von Interesse sind, gewährleistet werden, oder einem ladinischen Vertreter ermöglicht werden, die Rolle des Landeshauptmann-Stellvertreters zu bekleiden. In meinen Augen ist der wichtigste Punkt jedoch jener, der eine mögliche Vertretung der Ladiner in der Sechser- und Zwölferkommission vorsieht“, so SVP-Fraktionssprecher Daniel Alfreider.

Das Gesetz wurde mit breiter Mehrheit verabschiedet. „Die heutige Abstimmung kann für die Ladiner als ein erster Erfolg gefeiert werden, denn für die endgültige Annahme ist bei Statutsänderungen eine doppelte Lesung beider Kammern vorgesehen. Ob die Zeit dazu reicht wird von der Länge der jetzigen Legislatur abhängen“, so Alfreider abschließend.

stol

 

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