„Wie bereits angekündigt, werden wir am 30. April mit den Verhandlungen zum bereichsübergreifenden Kollektivvertrag BÜKV beginnen“, erklärte Kompatscher vor der Abstimmung und unterstrich gleichzeitig, dass die für die Verhandlungen nötigen Geldmittel im Nachtragshaushalt vorgesehen würden.„Wir stehen zu unserem Wort, das wir bereits im Herbst gegeben hatten, und werden nun alles daransetzen, baldmöglichst zu einem guten Ergebnis zu kommen“, so Kompatscher.Anschließend wurde die Artikeldebatte zu Abänderungen im Bereich Kollektivvertragsverhandlungenwieder aufgenommen.16 Ja, 18 NeinMit 16 Ja und 18 Nein sprach sich der Landtag anschließend gegen die Anträge aus, die verschiedene Beträge für die Tarifverhandlungen festlegen wollten. Man habe sich bereits vor den Wahlen mit den Gewerkschaften auf die Aufnahme von Verhandlungen nach der Regierungsbildung geeinigt. Bisher sei noch jedes Mal ein Platzhalter in den Haushalt geschrieben worden, man habe von Anfang an klar gemacht, dass es sich auch diesmal mit 2 Millionen Euro um einen solchen halte.Beim letzten Mal habe man 5 Millionen Euro hineingeschrieben, und es seien dann 145 geworden. Jene, die jetzt 100 oder 150 Millionen Euro festschreiben wollten, hätten nicht angegeben, aus welchem Kapitel das Geld kommen solle. Im Falle einer Umschichtung würde man jetzt Geld dort wegnehmen, wo es dringend gebraucht werde, während für die Kollektivverträge noch Zeit sei, wurde die Entscheidung begründet.Nach einer Debatte darüber, ob die elektronische Abstimmung korrekt verlaufen sei, stellte die Landesregierung fest, dass nun die rechtliche Grundlage für den Abschluss der Tarifverhandlungen fehle. Man werde die Verhandlungen aber trotzdem aufnehmen.lpa