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Artikel vom Dienstag, 20. August 2019

Bäuerinnen treffen Landeshauptmann

„Ganz einfach: Ich will das lokale Produkt!“ - Das sollte in Zukunft laut Landeshauptmann Arno Kompatscher im Rahmen des neuen Vergabegesetzes möglich werden. Dies und vieles mehr diskutierte der Landeshauptmann beim heurigen Sommergespräch mit dem Landesbäuerinnenrat.

Landeshauptmann Arno Kompatscher beim heutigen Gespräch mit dem Landesbäuerinnenrat. - Foto: SBO

Landeshauptmann Arno Kompatscher beim heutigen Gespräch mit dem Landesbäuerinnenrat. - Foto: SBO

„Es ist schön, dass wir die Möglichkeit erhalten, unsere Themen und unsere Meinungen zu deponieren. Vielleicht geben unsere Sichtweisen einen anderen Blickwinkel auf bestimmten Themen und das ist uns wichtig!“ Mit diesen Worten eröffnete Landesbäuerin Antonia Egger vor kurzem das Sommergespräch mit dem Landeshauptmann Arno Kompatscher in Völs. Dabei stießen die Bäuerinnen auf viel Verständnis für ihre Anliegen.

„Wir bleiben dran“

Am intensivsten wurde über die regionalen Produkte diskutiert. „Unsere Produkte müssen wertgeschätzt werden, es steckt nicht nur viel Arbeit dahinter, sondern es geht um Verantwortung, um Nachhaltigkeit, um Zukunft!“ Landeshauptmann Kompatscher setzt auf das Markenzeichen „Lokal & Fair“: „Dadurch werden die regionalen Produkte auch im Tourismus und im Handwerk sichtbar. Wichtig wäre auch, dass es uns gelingt das Vergabegesetz zu vereinfachen. Wir bleiben hier dran.“

Besprochen wurden auch Tourismus und Landwirtschaft: Dass in den touristischen Hochburgen dem Bauboom Grenzen gesetzt werden müsse, ist auch für den Landeshauptmann klar. Er wies aber auf die strukturschwachen Gebiete hin, die in der Diskussion ums neue Raumorndungsgesetz nicht vergessen werden dürfen: „Das Bestehende soll weiterentwickelt werden, das was wir haben soll authentisch bleiben.“ 

Außerdem wurden auch die Themen Mindestrente, Flughafen, Denkmalschutz und Wasserkonzessionen angesprochen. „Besonders im Vinschgau braucht es in Zeiten der Trockenheit die Vorverlegung der Nutzung der Wasserkonzessionen“, forderte Ingeborg Rechenmacher, Bezirksbäuerin aus dem Vinschgau. 

Neben den großen Themen war aber auch Platz für kleine Anliegen der Bezirksbäuerinnen: „Der Austausch mit dem Landeshauptmann war für den Landesbäuerinnenrat sehr wichtig. Wir erhielten die Möglichkeit unsere Sichtweise zu hinterlegen. So wird Mitsprache möglich, und nur dadurch können wir etwas bewirken – für uns Bäuerinnen, für unsere bäuerlichen Familien, für unsere Höfe und für unsere Landwirtschaft.“

 

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