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Artikel vom Freitag, 7. September 2018

Dolomiten Unesco: Analyse der Touristenströme über deren Handys

Es geht der Stiftung Dolomiten Unesco und dem Land Südtirol als deren Gründungsmitglied darum, zu erfahren, wie viele Personen, Gäste und Einheimische, sich im Gebiet im UNESCO-Weltnaturerbe und im Speziellen seinen 9 Teilgebiete bewegen und diese nutzen. Die Zone, die zum Schutz des Weltnaturerbes überwacht werden muss, umfasst 142.000 Hektar.

Auch das Gebiet um den Pragser Wildsee wird monitoriert. - Foto: LPA

Auch das Gebiet um den Pragser Wildsee wird monitoriert. - Foto: LPA

In der Verwaltungsratssitzung vom 6. September hat die Führungsspitze der Stiftung beschlossen, über eine Zusammenarbeit mit Vodafone Analytics zunächst in den Gebieten rund um den Pragser Wildsee und den Drei Zinnen eingeloggte Handydaten zu nutzen, um mehr über die zahlenmäßige Präsenz von Menschen und ihrer Herkunft zu erfahren.

Im Gebiet der Drei Zinnen werden die eingeloggten Handydaten analysiert. - Foto: LPA/Pexels/S.Migaj

Handydaten zur Üperprüfung 

Die Daten werden anonym gesammelt. Sie werden Aufschluss darüber geben, wie viele Personen sich zu welcher Tageszeit im analysierten Gebiet aufhalten, woher sie kommen, dem Ort ihrer Übernachtung, ihre Aufenthaltsdauer und, falls möglich, auch das Fortbewegungsmittel, mit dem sie ins Dolomitengebiet gekommen sind. Diese Daten werden dann genutzt, um die Intensität der Menschenströme festzumachen und mögliche kritische Entwicklungen zu überwachen. Diese Informationen ermöglichen dann bessere Entscheidungen in der Gestaltung und Verwaltung des Weltnaturerbes. Die so gewonnenen Erkenntnisse über diese beiden Hotspots können dann dazu dienen, sämtliche Teilgebiete des Weltnaturerbes ähnlich zu überwachen.

stol

 

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