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Artikel vom Freitag, 14. September 2018

Fall Schwazer: Urinproben erneut überprüfen

Studien zufolge baut sich DNA in einer Probe schon in wenigen Monaten um 50 Prozent ab. Wie erklärt sich dann die hohe DNA-Dichte in Alex Schwazers positiv getesteter Dopingprobe – noch 2 Jahre nach der Abgabe? Rechtsanwalt Gerhard Brandstätter beantragte am Freitag eine Abklärung.

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Alex Schwazer. - Foto: DLife

Alex Schwazer. - Foto: DLife

Weder Gutachter Oberst Giampietro Lago noch Chemieprofessor Marco Vincentin haben einen eindeutigen Beweis für eine Manipulation von Schwazers Urinproben gefunden. Lago hatte einen Test mit 100 Freiwilligen gemacht, nur 7 hatten bei der DNA-Dichte erhöhte Werte, alle Probanden waren aber älter (41-50 Jahre) als Schwazer.

Rechtsanwalt Brandstätter beantragte am Freitag, die Urinproben der 100 Freiwilligen erneut überprüfen zu lassen, um die Abbau-Geschwindigkeit des DNA mit den Proben von Schwazer vergleichen zu können. Richter Walter Pelino behielt sich die Entscheidung vor.

rc/stol

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der Wochenend-Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

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