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Artikel vom Mittwoch, 11. Januar 2017

Junge Süd-Tiroler Freiheit: Nicht Hass, sondern Freude sollte überwiegen

Kritik erzeugt Gegenkritik, das zeigt sich auch am Fall der beiden in Thailand inhaftierten Naturnser. Alessandro Bertoldi hatte am Dienstag in einem öffentlichen Brief das Verhalten der Jugendlichen scharf kritisiert. Am Mittwoch folgte die Replik von der Jungen Süd-Tiroler Freiheit.

Die Jugendleitung der Süd-Tiroler Freiheit. - Foto: Junge Süd-Tiroler Freiheit

Die Jugendleitung der Süd-Tiroler Freiheit. - Foto: Junge Süd-Tiroler Freiheit

Die Junge Süd-Tiroler Freiheit freue sich, dass die beiden kurzfristig in Thailand festgehaltenen jungen Südtiroler heil nach Hause zurückkehren dürften, schreiben die Verterer der Jungen Süd-Tiroler Freiheit am Mittwochvormittag und kritisieren den ehemaligen Forza-Italia-Exponenten Alessandro Bertoldi. In einem Brief an die thailändische Botschaft in Italien hatte dieser eine Strafe für die beiden jungen Männer gefordert (STOL hat berichtet).

"Aussage völlig deplatziert"

„Bertoldis Aussage und Forderung ist völlig deplatziert, unter jedem Niveau und hilft uns in dieser Situation überhaupt nicht weiter“, urteilte Christoph Mitterhofer von der Landesjugendleitung. Und weiter: „Zweifelsfrei haben die beiden jungen Männer einen Fehler begangen. Doch nicht der Hass auf die beiden, sondern die Freude darüber, dass sie Thailand als freie Menschen verlassen dürfen, sollte überwiegen. Es bleibt zu hoffen, dass es beiden eine Lehre sein wird, dass sie so glimpflich davongekommen sind“, schließt Mitterhofer.

stol

Josef Troger, Leifers

In solchen Länder sollte wohl eher der "Sextourismus" mit Minderjährigen bekämpft werden, als solche Sachbeschädigungen mit solchen Strafen zu anden ?

11.01.2017 12:45 Uhr

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1 Kommentar

 
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