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Artikel vom Montag, 16. April 2018

Karl Wolf: Der Abschied des Zeremonienmeisters

Karl Wolf, enger Mitarbeiter von 17 Landtagspräsidenten und auch in anderen Landesparlamenten geschätzter Fachmann fürs Protokoll, wurde am Montag in den Ruhestand verabschiedet.

Karl Wolf, enger Mitarbeiter von 17 Landtagspräsidenten und auch in anderen Landesparlamenten geschätzter Fachmann fürs Protokoll, wurde am Montag in den Ruhestand verabschiedet. - Foto: Landtag

Karl Wolf, enger Mitarbeiter von 17 Landtagspräsidenten und auch in anderen Landesparlamenten geschätzter Fachmann fürs Protokoll, wurde am Montag in den Ruhestand verabschiedet. - Foto: Landtag

Für 28 Jahre war er der Schatten von Landtagspräsidenten und Generalsekretären bei offiziellen Anlässen, kümmerte sich um das Zeremoniell, wenn hoher Besuch kam, organisierte Tagungen, führte Schulklassen und andere Besucher durchs Hohe Haus. Heute wurde Karl Wolf, Jahrgang 1955, bei einer Feier von den Mitarbeitern und seinen heutigen und früheren Vorgesetzten verabschiedet. Seine Agenden übernimmt nun Helen Seehauser.

Wolf war sichere Begleitung und Ansprechperson 

Rosa Franzelin Werth war Landtagspräsidentin, als Wolf am 15. Jänner seinen Dienst antrat. Sie erinnerte sich heute auch an den Grund, warum die Stelle damals geschaffen wurde: Man wollte einen Fachmann für die institutionellen Benimmregeln, der weiß, wie offizielle Treffen abzulaufen haben. Karl Wolf war für unzählige Landtagsdelegationen eine sichere Begleitung und für 17 Präsidenten eine Ansprechperson, die wusste, was im Moment zu tun war: „Fragen wir Wolf! Das war der Standardsatz in Notsituationen“, berichtete Präsident Roberto Bizzo. Wolf sei wegen seiner Kenntnisse über das Protokollwesen auch bei vielen anderen Landtagen bekannt und geschätzt, ergänzte Vizepräsident Thomas Widmann.

Nachdem Generalsekretär Florian Zelger aus gebotenem Anlass die von gewissen Politikern und Medien lancierte Unterschriftensammlung gegen den Wolf kritisch beleuchtete, unterschrieben die Mitarbeiter umgehend eine Petition für den Verbleib von Wolf im Landtag.

stol 

 

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