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Artikel vom Montag, 22. Juli 2019

Kompatscher wird Flughafen-Vertrag unterschreiben

Die SVP-Leitung hat am Montag gemeinsam mit der Landtagsfraktion über den Verkauf der Flughafengesellschaft ABD diskutiert. Vor wenigen Tagen ist die Überprüfung der von einer Bietergemeinschaft eingereichten Unterlagen positiv abgeschlossen worden. Nun wird Landeshauptmann Arno Kompatscher, wie es das Verwaltungsverfahren vorsieht, innerhalb von 60 Tagen den entsprechenden Vertrag unterschreiben.

Gemeinsam mit der Landtagsfraktion hat sich am Dienstag die SVP-Leitung mit der Zukunft des Flughafens beschäftigt.

Gemeinsam mit der Landtagsfraktion hat sich am Dienstag die SVP-Leitung mit der Zukunft des Flughafens beschäftigt. - Foto: STOL

„Gleichzeitig möchten wir Klarheit über die Entwicklung des Flughafens“, kündigt SVP-Obmann Philipp Achammer nun unmittelbar folgende Gespräche mit den künftigen, privaten Eigentümern an.

Lediglich die Bietergemeinschaft um René Benko, Josef Gostner und Hans Peter Haselsteiner hat ein Angebot für den Kauf der Flughafengesellschaft ABD unterbreitet (STOL hat berichtet). Um die 4 Millionen Euro werden sie für den Flughafen hinlegen. Der Verkauf war nötig geworden, weil sich im Zuge einer Volksbefragung im Juni 2016 eine breite Mehrheit dafür ausgesprochen hatte, dass keine weiteren öffentlichen Gelder in die Gesellschaft fließen sollen. Vor wenigen Tagen hat eine Expertenkommission bestätigt, dass alle eingereichten Unterlagen korrekt sind. Landeshauptmann Arno Kompatscher wird nun seine Unterschrift unter den Vertrag mit den neuen Eigentümern setzen.

Entwicklung und Akzeptanz

Gemeinsam mit der Landtagsfraktion hat sich am Dienstag die SVP-Leitung mit der Zukunft des Flughafens beschäftigt. „Am Ende der Diskussion ist der Auftrag erteilt worden, unmittelbar mit den künftigen, privaten Eigentümern über die Grundlagen für die Entwicklung des Flughafens zu sprechen“, fasst SVP-Obmann Philipp Achammer zusammen. Klare Rahmenbedingungen zu raumordnerischen und umwelttechnischen Aspekten seien für dessen Führung bereits vorgegeben.

„Es sollte allen Beteiligten ein Anliegen sein, dass der Bozner Flughafen und seine künftige Entwicklung bei der Bevölkerung eine gewisse Akzeptanz erfahren“, sagt Philipp Achammer. Denn es könne wohl im Interesse von niemandem liegen, wenn dieses Thema weiterhin für Streit sorge.

stol

 

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