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Artikel vom Donnerstag, 4. April 2019

Landeshauptmann Kompatscher in Brüssel

Aussprachen mit den EU-Kommissaren Oettinger und Hahn sowie über die nachhaltige EU-Lebensmittelpolitik hat Kompatscher am Mittwoch in Brüssel geführt.

Über die Reform der europäischen Haushaltspolitik und über die Urheberrechtsreform hat Landeshauptmann Kompatscher mit EU-Kommissar Oettinger gesprochen. - Foto: LPA/Horst Wagner

Über die Reform der europäischen Haushaltspolitik und über die Urheberrechtsreform hat Landeshauptmann Kompatscher mit EU-Kommissar Oettinger gesprochen. - Foto: LPA/Horst Wagner

Mit 2 Spitzenvertretern der EU-Kommission, mit dem Kommissar für Haushalt und Personal, dem Deutschen Günther Oettinger, und dem Kommissar für die Europäische Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsverhandlungen, dem Österreicher Johannes Hahn, ist Landeshauptmann Arno Kompatscher am Mittwoch in Brüssel zusammengetroffen.

Zudem waren die nachhaltige EU-Lebensmittelpolitik und das entsprechende Südtiroler Pilotprojekt Gegenstand eines Treffens mit dem Referatsleiter für internationale und europäische Angelegenheiten der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten, Peter Schmidt.

Zukunft mit Europa gestalten

Europapolitische Themen standen im Mittelpunkt des Treffens von Landeshauptmann Kompatscher mit EU-Kommissar Hahn am Nachmittag.

Gesprochen wurde über die Entwicklungen in Europa, den Brexit und die bevorstehenden Europawahlen. „Trotz dem Aufwind, den Populismus und Nationalismus derzeit erfahren,  bin ich weiterhin zuversichtlich", erklärte Kompatscher, „dass besonders im Zusammenhang mit dem Brexit wieder mehr Menschen den Wert des geeinten Europas erkennen, ohne dass diese lange Zeit des Friedens und Wohlstands nicht möglich gewesen wäre."

Kompatscher sprach sich für eine stärkere und bessere Zusammenarbeit mit den europäischen Institutionen aus, die ihrerseits reformiert und gestärkt werden müssten.

Mehr Klimaschutz, weniger Landwirtschaft und Kohäsion

Die EU-Haushaltspolitik und die anstehende Reform waren Thema des Gesprächs von Landeshauptmann Kompatscher mit EU-Haushaltskommissar Oettinger. Geplant sind Kürzungen in den großen Bereichen wie Landwirtschaft und Kohäsionspolitik.

„Die EU wird ihre Haushaltsplanung neu ausrichten", sagte Kompatscher nach dem Gespräch mit Oettinger, „wichtig ist für uns, dass die Strukturfonds zur Förderung von Innovation, ländlichen Gebieten und nachhaltiger Agrar- und Ernährungswirtschaft weiterhin finanziert werden."

Positive Entwicklungen in Klimaschutz und Umwelt

Positiv sieht Südtirols Landeshauptmann die Entwicklungen, was den Bereich Klimaschutz und Umwelt betrifft: „Kommissar Oettinger hat angekündigt, das künftig ein Viertel der Mittel aller europäischer Programme in den Schutz des Klimas fließen." Auch die jüngst vom Europäischen Parlament genehmigte Urheberrechtsreform, über die derzeit weiter kontrovers diskutiert wird, war Gegenstand des Gesprächs.

EU-Kommissar Oettinger hatte die Reform in seiner Zeit als für die Digitalisierung zuständiger EU-Kommissar angestoßen. Er verwies auf die Notwendigkeit, das Urheberrecht an die Erfordernisse des digitalen Zeitalters anzupassen und warnte vor einer möglichen Verwässerung der neuen Regeln der Urheberrechtsreform bei der Umsetzung in nationales Recht.

Nachhaltige Lebensmittelpolitik und regionale Kreisläufe

Um die von Landeshauptmann Kompatscher angestoßene europäische Initiative „Auf dem Weg zu einer nachhaltigen EU-Lebensmittelpolitik, die Arbeitsplätze und Wachstum in Europas Regionen und Städten schafft" ging es bei einem Treffen mit Peter Schmidt, dem Leiter des Referats für internationale und europäische Angelegenheiten der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten.

Stärkung der Landwirtschaft

Kompatscher berichtete dabei auch über Südtirols Pilotprojekt zu nachhaltigen Lebensmittelsystemen. „Wir wollen unsere kleinstrukturierte Landwirtschaft stärken", erklärte Kompatscher, „und gleichzeitig der Innovation Raum geben, um die Produktionsabläufe zu verbessern und dabei die natürlichen Ressourcen zu schonen.“

stol/lpa

Hubert Tscholl, Margreid

Über das Wort Klimaschutz und die Praktiken von der verlogenen IPCC sollte sich jeder Bürger informieren. Erdacht, von einer Elite, die die Weltbevölkerung auf 500 Mio. reduzieren will, wir werden nicht dabei sein.

04.04.2019 13:18 Uhr

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Hubert Tscholl, Margreid

Die EU ist ein eine getarnte Diktatur, welche die Bürger im Interesse von Konzernen und im Interesse von Menschen wie George Soros die Freiheit einschränkt. Eine antichristliche Organisation, der es nie um das Wohl des Einzelnen geht, sondern um deren Auftraggeber und das sind nun mal nicht die Bürger.

04.04.2019 13:13 Uhr

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Josef Troger, Leifers

"Klimaschutz und Umwelt" ? Oettinger CDU und Weber CSU in Brüssel als Präsidenten, da wäre die EU sicher in "deutscher Hand" ! Kohlekraftwerke, Dreckschleudern, sowie Maut für Ausländer, Kruzifixe in jedem "öffentlichen Gebäuden", mit Änderung der bestehenden Gesetze, das alles zu ermöglichen ? Geschäftsbeziehungen mit außer europäischen Staaten (China), von EU Staaten, nur mit "deutscher Genehmigung" (Ausminister) ? Deutsche Politiker betonen immer wieder, dass gerade ihr Land, von der Union am meisten profitieren, ist das der "wahre Grund" warum sie die Einheit der EU geradezu beschwören ? Populismus ist sicher nicht zu unterschätzen ! Das "braune Gedankengut" sowie "Aufrüstung", sind sicher eine größere Gefahr !

04.04.2019 13:00 Uhr

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3 Kommentare

 

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