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Artikel vom Freitag, 15. März 2019

Schulstreik fürs Klima: Vorwand zum Schule schwänzen?

Tausende Jugendliche aus ganz Südtirol demonstrieren am Freitag wieder für den Klimaschutz und schwänzen dafür die Schule.

Am heutigen Freitag ziehen wieder Tausende Schüler für das Klima durch Bozen. - Foto: DLife

Am heutigen Freitag ziehen wieder Tausende Schüler für das Klima durch Bozen. - Foto: DLife

Der Aktion zugrunde liegt eine Kette an friedlichen Schülerprotesten, begonnen in Nordeuropa und ausgehend von der 16-jährigen Schülerin Greta Thunberg, bei denen Schüler auf die Problematiken des Klimawandels hinweisen wollen. Die Organisatoren von #FridaysForFuture planten für den heutigen Freitag so umfassende internationale Schulstreiks fürs Klima wie noch nie. Deshalb haben sie einen „Global Strike For Future“ ausgerufen. 

Weil die Proteste zum Teil in der Schulzeit stattfinden, steht die „Fridays for Future“-Bewegung aber auch in der Kritik. Wie mit den streikenden Schülern umgegangen wird, ist dabei von Schule zu Schule verschieden.

Tausende Schüler beteiligen sich an Demo

Auch Südtirols Schüler beteiligt sich wieder am weltweiten Aktionstag. Am Freitagmorgen versammelten sie sich, wie schon am 15. Februar dieses Jahres, am Siegesplatz in Bozen, um anschließend durch die Stadt bis zum Landtag zu marschieren.

Ob es hier allen Schülern wirklich um die Sache an sich geht, oder doch eher ums reine Schule-Schwänzen? Was glauben Sie? 

stol

Klaudia Verdross, Meran

Es ist interessant, dass die Chemtrails, die vielen Sprühflugzeuge, die angeblich gegen den sogenannten Klimawandel eingesetzt werden, nie zur Sprache gebracht werden. Vermutlich ist die Masse blind gegen die künstliche Wolkenbildung und Wetterbeeinflussung. Auch in Südtirol wird vermehrt geflogen, was freies Aluminium, Barium, und andere Schwermetalle freisetzt. Dagegen sollte man, meiner Meinung nach, demonstrieren. Gegen den, von der Lobby celebrierten Klimawandel, kann man ohnehin nichts tun. Deshalb ist es auch unnütz zu demonstrieren. Es verändert das Klima nicht.

17.03.2019 12:53 Uhr

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Hubert Laimer, Algund

Also ich finde das super wie die angeblichen Schulschwänzer sich für unseren Planeten einsetzen. Das sehen hier scheinbar nicht alle so aber ist ja auch egal. Und wenn den Demonstranten das Taschengeld gestrichen wird, und sie Hausarrest kriegen sollen sie zu mir kommen dann fahren wir nach München. In diesem Sinne schönen Frühling.

15.03.2019 18:27 Uhr

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Christoph Scheidegger, Hersiwil Schweiz

Frau Thum, ich weiss nicht, in welchem Beruf Sie tätig sind/waren. Ich war 40 Jahre lang Berufsschullehrer, u.a. auch in Gesellschaftskunde/Staatskunde. Ich habe in dieser Zeit ein paar Mal ähnliche Situationen erlebt. Mich hat es jedesmal gefreut, wenn sich Jugendliche für aktuelle Themen interessiert haben. Mag sein, dass es einigen von ihnen nur darum geht, die Schule zu schwänzen. Sie unterstellen aber allen pauschal, dass es nur darum geht, dem Unterricht fernzubleiben! - Übrigens: Waren Sie auch einmal jung???

15.03.2019 16:44 Uhr

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Martin Schmidt, Bozen

Das ist doch eine super Aktion, wie kann man da dagegen sein? 1) Es bringt das Thema ins Rampenlicht (Beweis sind all die Kommentare hier) 2) Die Schueler selbst weden sensibilisiert, ob sie mitmachen oder nicht 3) Man sollte froh sein wenn in Suedtirol mal fuer was Bedeutendes gestreikt wird und nicht nur fuer Eigeninteresse und missgeleitete Pöpelei Und jeder der hier glaubt das Schueler einen Vormittag in der Schule mehr lernen als wenn sie ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen und sie fuer was einsetzen war schon laenger nicht mehr in einer Schule oder bewertet das gelernte Wissen ueber. Zum Abschluss noch ein Gedanke aus der Literatur =) : Geh mal wieder auch die Strasse, geh mal wieder demonstriern Denn wer nich mehr versucht zu kämpfen kann nur verliern.

15.03.2019 15:01 Uhr

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Hubert Tscholl, Margreid

Das wird der Klimamafia, alla Al Gore, die sich mit der Klimalüge die Taschen voll verdienen sehr freuen, wenn die Jugend das eigene Denken aufgegeben hat und für deren Anliegen streikt.

15.03.2019 13:51 Uhr

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Sebastian Wagner, 97514 Markertsgrün

@Frau Thum, Ich möchte dies auch fragen, die älteren können nur noch sehr wenig daran ändern die Jungen schon. Interessant wäre auch mal zu erfahren wieviele von den Schulschwänzern, tagtäglich von Mami mit dem Auto zur Schule und zurück gekarrt werden und sonst noch das Elterntaxi für allerlei Pillefatz von denen in Anspruch genommen wird.

15.03.2019 13:30 Uhr

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Monika Thum, München

Dann möchte ich den Herrn Scheidegger fragen: Worüber sollen die älteren Generationen nachdenken, wenn Jugendliche die Schule schwänzen?

15.03.2019 12:47 Uhr

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Monika Thum, München

Schulschwänzen und weniger lernen ist immer was Feines. Da kommt der Klimawandel als Ausrede gerade Recht. Mein Mann und ich hätten unseren Töchtern verboten da mit zu machen und sie hätten mit einem längeren Taschengeld Entzug und Hausarrest rechnen müssen. Mit Schulschwänzen und doofen Demonstrationen erzieht man sich keine verantwortungsvollen Kinder, sondern künftige Nichtstuer!

15.03.2019 12:45 Uhr

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