Startseite » Politik im Überblick » Lokal

Artikel vom Dienstag, 9. Juli 2019

Treffen in Rom: Südtirols Autonomie im Fokus

Bei einem Treffen am Dienstag zwischen Landeshauptman Arno Kompatscher und Regionenministerin Erika Stefani ist unter anderem vereinbart worden, einen Arbeitstisch zur Klärung offener Fragen einzurichten. Dabei soll es etwa um den Gesundheitsbereich gehen.

Ein Arbeitstisch soll offene Fragen thematisieren, darauf einigten sich Landesauptmann Arno Kompatscher und Regionenministerin Erika Stefani. Foto: LPA/Ingo Dejaco

Ein Arbeitstisch soll offene Fragen thematisieren, darauf einigten sich Landesauptmann Arno Kompatscher und Regionenministerin Erika Stefani. Foto: LPA/Ingo Dejaco

In Begleitung der Südtiroler Parlamentarier Julia Unterberger, Renate Gebhard und Meinhard Durnwalder sowie der beiden Landeshauptmannstellvertreter Giuliano Vettorato und Daniel Alfreider hat Landeshauptmann Arno Kompatscher am Dienstag mit Regionenministerin Erika Stefani diverse Südtirol-relevante Themen besprochen.

Am Treffen nahmen von Seiten des Ministeriums auch Kabinettschef Antonio Naddeo und Ressortleiter Eugenio Gallozzi teil. Ziel des Treffens sei unter anderem die Verbesserung der Zusammenarbeit mit dem Regionenministerium, aber auch mit anderen römischen Ministerien, um bereits im Vorfeld Unstimmigkeiten zu klären. „Ministerin Stefani hat sich offen für unsere Anliegen gezeigt und uns ihr Interesse an einer guten Zusammenarbeit bekundet“, berichtet Landeshauptmann Kompatscher.

„Durchwegs positiv“

„Das Treffen war ein durchwegs positives, bei dem wir mit Ministerin Stefani ausführlich über Themen, die einer Klärung bedürfen, gesprochen haben“, betont auch Landeshauptmannstellvertreter Giuliano Vettorato. Regionenministerin Stefani habe großes Verständnis gezeigt, schließlich sei sie selbst eine überzeugte Befürworterin der Autonomie.

Als eine erste Maßnahme wurde vereinbart einen Arbeitstisch einzusetzen, der sich mit offenen Fragen unter anderem im Bereich des Gesundheitswesens (z.B. Anstellung von medizinischem Personal, Eintragung in das Berufsverzeichnis) beschäftigen soll. Ministerin Stefani zeigte sich dabei den Südtiroler Vorschlägen gegenüber offen und teilte deren inhaltliche Ausrichtung.

Beim Treffen wurde vor der am Mittwoch stattfindenden konstituierenden Sitzung auch über die Agenda der 6er- und 12er Kommission gesprochen. Man habe aufzeigen können, wie Südtirol seine Autonomie weiterentwickeln wolle und welche Schritte dafür notwendig seien.

„Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir auf dem richtigen Weg sind, auch da sich uns Ministerin Stefani inhaltlich sehr zugewandt und aufgeschlossen zeigt“, betont Landeshauptmann Kompatscher.

Mehr Autonomie bei Mobilität 

Auch weitere Themen kamen beim Treffen in Rom zur Sprache. „Wir haben die Ministerin dahingehend sensibilisiert, dass bei verschiedenen Fragen der Mobilität die Zuständigkeiten bei den Ländern besser aufgehoben wären“, sagt Landeshauptmannstellvertreter und Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider.

Dies sei beispielsweise bei der Gestaltung der Bushaltestellen außerhalb der Siedlungsgebiete, wo die geltenden Normen viel zu restriktiv sind und unserer Realität nicht gerecht würden der Fall.

Stefan Laner, Mühlwald

Vorsicht vor Eurotransplant und der elektronischen Gesundheitsakte.

09.07.2019 21:37 Uhr

Melden

1 Kommentar

Mehr Meldungen vom Bezirk

 

Es gibt neue Nachrichten auf der Startseite

zur Startseite Nicht mehr anzeigen
Verpassen Sie keine wichtigen Artikel mehrAktivieren Sie die Benachrichtigungen
AktivierenMehr Infos