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Artikel vom Samstag, 25. Mai 2019

Zukunft der doppelten Staatsbürgerschaft ungewiss

Mit dem Ende der österreichischen Regierungskoalition zwischen ÖVP und FPÖ scheint nun auch das Gesetz zur österreichischen Staatsbürgerschaft für Südtiroler auf Eis gelegt zu sein, berichtet die Tiroler Tageszeitung in ihrer Online-Ausgabe.

Die Umsetzung der österreichischen Staatsbürgerschaft für Südtiroler scheint auf Eis gelegt zu sein.

Die Umsetzung der österreichischen Staatsbürgerschaft für Südtiroler scheint auf Eis gelegt zu sein. - Foto: D

Bereits vor 2 Wochen soll das Gesetz, welches das Erlangen der österreichischen Staatsbürgerschaft für Südtiroler möglich machen sollte, fertiggestellt worden sein. Durch den Bruch der Regierungskoalition zwischen ÖVP und FPÖ scheint deren Realisierung aber in die Ferne gerückt zu sein, da sich vor allem letztere Partei für die Umsetzung des Doppelpasses eingesetzt hat.

Aus dem Bericht der Tiroler Tageszeitung geht hervor, dass Landeshauptmann Arno Kompatscher in den kommenden Wochen bei Sebastian Kurz einen Sinneswandel herbeiführen möchte, da er mit dem Doppelpass negative Auswirkungen für Südtirol befürchte. Der Wunsch aus Bozen sei, vom Doppelpass Abstand zu nehmen.

Im Gespräch mit der Tiroler Tageszeitung habe er zudem erwähnt, dass er nicht ganz unglücklich sei, dass einige Minister, die damit betraut waren, nicht mehr im Amt sind.

stol

Stefan Laner, Mühlwald

Früher war man Gottesgläubig. Zumindest noch in Tirol. Die Verwaltung hatten zum Großteil die Klöster und Bischhöfe über. Hofers grösste Motivation war die Religion und das Bauerntum und das Land, und nicht die Nation. Er wurde als Insurgent verurteilt und auf geheiss Napoleons hingerichtet. Er hat nämlich gegen die Nation gekämpft. Also ist er wohl ein Landesheld, und kein Nationalheld, und passt auch nicht in das Schema des Nationalgedankens.

20.06.2019 00:45 Uhr

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Monika Thum, München

Hallo, Herr Laner, Der Lebenslauf Hofers ist für unsere Diskussion nicht bedeutsam. Es geht um die Frage, ob er Nationalist war. Mit Sicherheit war er kein Nationalsozialist. (Lach) Den kannte man in seiner Zeit nicht. Sie schreiben, den Gedanken des Nationalismus gibt es nicht so lange. Der Gedanke war nicht relevant. Es war JEDER ein NATIONALIST. Jeder Kaiser, jeder König, jeder Präsident: Das war eine Selbstverständlichkeit. Hochverräter gab es wenige und diese wurden erschossen. Hofer hätte sich in der heutigen Zeit an den Kopf gegriffen. Er hätte aut protestiert, wenn da irgendwelche SVPler für die unkontrollierte Einwanderung geworben hätten. Hofer war ein, wie man heute abschätzend sagt, Rechtspopulist. Wenn Sie Hofers Taten folgen, sehen Sie, dass er sich rechtspopulistisch verhielt. Er war Fahnen- und Landesgetreu und scheute keinen Kampf. Für die Fahnentreue und für die Freiheit seines Tirols starb Herr Hofer. Es ist eine Entehrung seiner Würde, wenn man seine Werte nicht mehr anerkennt. Im Grunde sollte Hofer ein Vorbild für das heutige Südtirol sein.

13.06.2019 12:58 Uhr

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Stefan Laner, Mühlwald

Sie verklären die Vergangenheit. Bei der momentanen Gegenwart oft kein Wunder. Aber gerne nochmal: Er war Politiker in der Landesregierung in Innsbruck und Oberkommandant der kaiserlichen Truppen in Tirol. Lesen Sie sich einfach mal durch die Geschichte der Habsburger, der Babenberger, der deutschen Siedlungswelle, die Sprachfamilien und Lautverschiebungen, die Geschichte der Slaven und Polens, König Odoaker, oder über Luther, die Christianisierung in Europa, oder die Landesverwaltung durch Klöster und Adelige und und und, mal das alles durchlesen. Vergessen sie die Industrielle Revolution nicht, und Pesendorfers Trachten.. Den Gedanken des Nationalismus, den gibt es noch nicht so lange, und wir wissen alle, wohin dieser Gedanke uns führt, wenn er bis zu ende weiter gedacht wird. So viel zu Ihren Nationalismushelden.

08.06.2019 17:05 Uhr

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Monika Thum, München

Sie sagen, Hofer war kein Nationalist. Was soll er sonst gewesen sein? Bitte um konkrete Äußerung. Das heutige Tirol bekämpft den Eimarsch der Fremden nicht. Hofer hat sein Tirol verteidigt und ist dafür sogar gestorben- Genauso wie Peter Mayer und Peter Siegmaier. Sie behaupten, dass es vertraglich geregelt war, sein Land zu verteidigen. Hofer hätte das auch ohne Vertrag als seine Pflicht angesehen. Das war war für ihn Ehrensache. Darum kommen Sie mir nicht damit, dass Andreas Hofer kein Nationalist gewesen ist. Sie beleidigen damit seine Landesehre und gleichzeitig die Ehre aller Männer, die in 2 Kriegen für ihr Vaterland gefallen sind!

07.06.2019 13:26 Uhr

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Stefan Laner, Mühlwald

Sie reden einen Blödsinn, Hofer hatte gute Kontakte zu Italienern, und ein Nationalist war er sicher nicht, sondern ein Tiroler Politiker, der in Innsbruck in der Landesregierung gesessen ist, und das Land verteidigt hat, wie es sich für einen Politiker und Offizier gehört. Er hat keine anderen Länder angegriffen oder wollte sie einnehmen, sondern einfach nur Tirol vor Napoleon und den Bayern beschützen, so wie es zu dieser Zeit unter den Habsburgern auch vertraglich notwendig war. Dass ich mit der Tradition der Schützen nicht zufrieden bin, wissen Sie doch schon. Eine aufgesetzte Tradition, die durch Naziideologie und Pesendorfergeschick zu dem gemacht wurde, was sie heute ist. Das ist nicht meine Vorstellung von Volksbrauchtum, Identität und Persönlichkeit. Es ist einfach eine zur Schau-stellung, eine Art Militärparade für den großen Führer, und Hofer wurde nur missbraucht. Schon zu Lebzeiten von der Kirche und den Habsburgern, und nach seinem Tod von den Nazis. Hofer hätte auch nicht von sich aus Krieg gegen Andersgläubige geführt, sondern er war einfach nur Pflichtbewusst. Sie massen sich an, zu wissen, was Hofer gemacht hätte, als hätten Sie diesen Mann studiert. Ich empfehle Ihnen, Ihre verklärte Sichtweise zu überdenken, und sich mal hinter richtige Bücher und Quellen zu setzen, und dann höre ich mir gerne Ihre Meinung zu dem, was Andreas Hofer gemacht hätte, und was nicht, an.

04.06.2019 00:17 Uhr

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Monika Thum, München

Hallo, Herr Laner, ich war beim Andreas Hofer Schützenfest in Meran. Die Schützen glorifizieren diesen Volkshelden. Er war ein Nationalist. Ein Begriff, den Ihr Landeshauptmann und dessen Obmann, als rassistischen Angriff, sehen. Darum paßt Andreas Hofer nicht mehr in das heutige Weltbild. Hofer hätte alle Fremden bekämpft und Krieg gegen die Islamisierung geführt.

01.06.2019 11:42 Uhr

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Stefan Laner, Mühlwald

Mein Volksheld Andreas Hofer wurde ja nur von den Nazis glorifiziert. Man schaue sich mal die schönen Bilder an, wo wir Tiroler in voller Vinschger Tracht gegen den Franzos und den Bayern kämpft. Aber zufälliger Weise gabs die da noch nicht. Doch, Pesendorfer sei Dank, haben wir ja heute eine so tolle Tradition bekommen... Mein Volksheld Hofer war nicht der, zu dem er vor hundert Jahren gemacht wurde, sondern der echte Hofer von vor 250 Jahren, und wer Geschichte nicht kennt, sollte nicht von Traditionen sprechen. Ihre Geschichte ist halt erst 80 bis 150 Jahre alt, wow, so schnell wird etwas zur Tradition, zu einem Brauchtum wohl eher. Ihre Flöhe behalten Sie bitte selber.

28.05.2019 21:14 Uhr

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Monika Thum, München

So, So... Europaregion Tirol und Souveränität? #Wer hat Ihnen diesen Floh ins Ohr gesetzt? Ihr Volksheld, Andreas Hofer, würde Sie eines anderen belehren.

28.05.2019 10:58 Uhr

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