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Artikel vom Donnerstag, 20. Juni 2019

15 Tote in syrischer Rebellenprovinz – Rettungshelfer unter Opfern

Bei Luftangriffen auf Syriens letztes großes Rebellengebiet um die Stadt Idlib sind Aktivisten zufolge mindestens 15 Menschen getötet worden, unter ihnen drei Rettungshelfer. Flugzeuge der Regierung hätten im Nordwesten des Bürgerkriegslandes mehrere Orte bombardiert, meldete die „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ am Donnerstag.

Erneut gibt es Todesopfer im syrischen Rebellengebiet.

Erneut gibt es Todesopfer im syrischen Rebellengebiet. - Foto: shutterstock

Unter den Toten waren demnach sieben Kinder und zwei Frauen. Dutzende Menschen seien verletzt worden. Die drei Rettungshelfer waren für die Hilfsorganisation Violet im Einsatz.

Sie seien nahe der Stadt Marat Numan ums Leben gekommen, erklärte die Organisation. Die Flugzeuge hätten ein Ambulanzfahrzeug direkt beschossen. Dabei sei auch eine Frau getötet worden, die zuvor gerettet worden sei. Ein Video der Organisation zeigt ein zerstörtes Ambulanzfahrzeuge sowie die Bergung eines Verletzten.

Seit Wochen kommt es immer wieder zu Luftangriffen der syrischen Regierung und ihres Verbündeten Russland auf Idlib. Die Gewalt ging auch weiter, nachdem die russische Armee in der vergangenen Woche erneut eine Waffenruhe verkündet hatte. Das Rebellengebiet wird von der Al-Kaida-nahen Miliz Hayat Tahrir al-Sham (HTS) dominiert.

apa/dpa

 

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