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Artikel vom Freitag, 28. Juni 2019

2 Migranten konnten Schiff „Sea-Watch 3” verlassen

Während noch keine Lösung für die 42 Migranten an Bord des Rettungsschiffes „Sea-Watch 3” vor der süditalienischen Insel Lampedusa in Sicht ist, konnten in der Nacht auf Freitag zwei Flüchtlinge an Land gehen.

Seit Mittwoch befindet sich das Schiff Sea-Watch 3 vor Lampedusa. - Foto: APA (AFP)

Seit Mittwoch befindet sich das Schiff Sea-Watch 3 vor Lampedusa. - Foto: APA (AFP)

Ein 19-Jähriger mit starken Schmerzen und sein minderjähriger Bruder konnten die „Sea-Watch 3” verlassen, kündigte die Crew per Twitter an.

„Wir können nicht warten, bis jeder Einzelne ein Notfall ist, damit die EU ihre Rechte anerkennt“, sagte die deutsche Kapitänin Carola Rackete.

Sie bemängelte, dass Italien und die EU die Migranten in Stich gelassen hätten. Die Nacht an Bord verbrachten einige Parlamentarier der oppositionellen Demokratischen Partei (PD), die am Donnerstag mit einem Schlauchboot die „Sea-Watch 3” erreicht hatten.

Italiens Innenminister Matteo Salvini erklärte laut Medienangaben, er werde nur dann die Genehmigung für die Landung der Migranten erteilen, wenn sie von anderen EU-Ländern aufgenommen werden. Salvini forderte die Festnahme oder die Ausweisung der Crew und die Konfiszierung des Schiffes.

Seit Mittwoch befindet sich das Schiff in italienischen Gewässern vor Lampedusa, aber die italienischen Behörden haben das Schiff gestoppt und verhindern ein Anlegen. Die Situation an Bord ist laut der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch, die das Schiff betreibt, dramatisch. Dennoch will die italienische Regierung keine Landung erlauben.

Sie hatte vor 2 Wochen ein umstrittenes Sicherheitsdekret beschlossen, wonach Kapitäne, Eigentümer und Betreiber von Flüchtlingsschiffen mit bis zu 50.000 Euro Strafe sowie der strafrechtlichen Verfolgung wegen Beihilfe zur illegalen Einwanderung sowie mit Beschlagnahme der Schiffe rechnen müssen, wenn für die Einfahrt in die italienischen Hoheitsgewässer keine Genehmigung vorliegt.

Wegen der drohenden Strafen hat die NGO Sea-Watch in den vergangenen Tagen über Facebook zu Spenden aufgerufen und laut Medienangaben bereits über 220.000 Euro für mögliche Anwaltsko562sten gesammelt. Die italienische Sprecherin der NGO, Giorgia Linardi, bedankte sich am Donnerstag für die eingegangenen Spenden. „Das verdanken wir Salvinis Verhalten”, kommentierte Linardi.

apa

Andy Aichner, Meran

by the way an alle hier - weiß man eigentlich, was der rüstige Vater der neuen "heldin" eigentlich beruflich macht? tatsächlich ist der Typ Seniorberater der Firma Mehler Engineered Defence GmbH. diese überaus netten Leute stellen u.a. Materialien zum Schutz von Menschen vor Munition und Granatsplittern her - desweiteren ist man auch STARK an der Herstellung von Schutzsystemen für Waffen, Panzer und Kriegsschiffen involviert, all dies gehört zum Tätigkeitsfeld des Unternehmens... na sowas, das paßt ja wie die Faust auf´s Auge, oder?-:)-:)

05.07.2019 15:04 Uhr

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Hermann Santer, Hafling

Na dann Herr Weger, erleichtern Sie Ihr Gewissen, und nehmen einen oder mehrere dieser Wohlstandsflüchtlinge bei sich auf! Wenn die schon einige Tausend Euro aufbringen können um ihre Heimat zu verlassen, dann hält sich mein Mitgefühl in Grenzen! So ganz nebenbei: Ich fühle mich in keinster Weise verantwortlich für die Mitschuld, die wir angeblich tragen. Ich empfehle Ihnen mal auf youtube ein Vid über die Flüchtlichgshelferin Chritiane Soler anzusehen, vielleicht sind Sie dann von Ihrer Humanitätsduselei kuriert!

28.06.2019 12:21 Uhr

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Paul Weger, Bozen

Ja weisst Du Hermann, es gibt eben noch Menschen mit Gewissen!!! Du musst wissen, dass diese Flüchtlinge lieber diese Strapazen der Überfahrt in Kauf nehmen, als in Ihrer Heimat zu bleiben, für dessen katastrophale Lage auch wir als Wohlstandsgesellschaft Mitschuld tragen........... Dass diese Flüchtlinge auf ganz Europa zu verteilen sind und nicht die ganze Last auf Italien bleiben kann, versteht sich von selbst; aber mit Orban und Babis und wie sie alle heissen diese Populisten, darüber zu reden, hat wohl wenig Sinn.

28.06.2019 09:38 Uhr

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Hermann Santer, Hafling

Wie bescheuert muss man sein, für diese Schlepper auch nur einen Cent zu spenden? Geht es diesen "Spendern" darum ihr sogenanntes "soziales Gewissen" zu beruhigen? So eine Art mittelalterlichen Ablasshandel in die gegenwärtige Zeit übertragen?

28.06.2019 09:15 Uhr

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4 Kommentare

 

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