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Artikel vom Dienstag, 11. September 2018

30.000 Menschen vor Kämpfen in Nordwestsyrien auf der Flucht

Wegen der heftigen Kämpfe im Nordwesten Syriens sind in den vergangenen Tagen 30 000 Menschen neu vertrieben worden. Viele Menschen seien ums Leben gekommen, berichtete am Dienstag der Syrien-Koordinator des UN-Nothilfebüros (Ocha), Panos Moumtzis.

Panos Moumtzis befürchtet, dass das schlimmste noch kommen wird.

Panos Moumtzis befürchtet, dass das schlimmste noch kommen wird. - Foto: shutterstock

Opferzahlen lagen ihm nicht vor. Er verurteilte die Eskalation der Gewalt. In weniger als einer Woche seien 4 Krankenhäuser in der Provinz Idlib und der Region Hama weiter südlich angegriffen worden.

„Wir humanitären Helfer befürchten, dass das Schlimmste erst noch kommen könnte“, warnte Moumtzis. „Ich verurteile diese entsetzlichen Attacken in Gebieten, die von Zivilisten bewohnt sind.“ Insgesamt seien 2,9 Millionen Menschen in Idlib in Gefahr, darunter 1,4 Millionen Vertriebene. Im ganzen Land seien 6,2 Millionen Menschen von Kämpfen vertrieben worden.

Diplomatische Bemühungen der Türkei und der Syrien-Verbündeten Russland und Iran um eine Waffenruhe in Syrien waren vergangene Woche gescheitert. In Genf konsultiert der UN-Syrienbeauftragte Staffan de Mistura seit Montag Vertreter derselben Regierungen – Türkei, Russland und Iran – über den geplanten Verfassungsprozess. Die Gespräche finden hinter verschlossenen Türen statt.

dpa 

 

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