Startseite » Politik im Überblick » Politik

Artikel vom Freitag, 24. Mai 2019

600.000 Kinder in Afghanistan bedrohlich unterernährt

In Afghanistan sind nach Angaben des UNO-Kinderhilfswerks UNICEF 600.000 Kinder unter 5 Jahren bedrohlich unterernährt. So schwer betroffen seien sonst nur die Bürgerkriegsländer Jemen und Südsudan, sagte ein UNICEF-Sprecher am Freitag in Genf. Weitere 1,4 Millionen Kinder unter 5 Jahren seien nicht ganz so stark unterernährt.

In Afghanistan sind hunderttausende Kinder unterernährt. - Foto: APA (Archiv/AFP)

In Afghanistan sind hunderttausende Kinder unterernährt. - Foto: APA (Archiv/AFP)

Die Organisation brauche in den kommenden drei Wochen sieben Millionen Dollar (6,3 Mio. Euro), um wenigstens 60 Prozent der besonders gefährdeten Kinder mit Nahrung zu versorgen. Stark unterernährte Kinder hätten kaum Abwehrkräfte gegen Krankheiten, die andere Kinder überleben würden, so UNICEF.

Die Wahrscheinlichkeit zu sterben sei bei bedrohlich unterernährten Kindern elf mal so hoch wie bei gesunden Kindern.

Kämpfe, Vertreibungen, Dürren und Überflutungen machten die Lage für viele Familien prekär. Der fortdauernde Krieg gegen die radikalislamischen Taliban und die Terrormiliz „Islamischer Staat” (IS) fordert in Afghanistan täglich Opfer. Es sind Bemühungen in Gang, den Konflikt politisch zu lösen. Unter anderem gibt es Gespräche zwischen Vertretern der USA und hochrangigen Taliban, die in direkten Gesprächen mit der Regierung in Kabul münden sollen.

apa/dpa

Josef Troger, Leifers

#Vielleicht sollte Kriegs-Uschi mal eine richtige Doktor-Arbeit schreiben: Über den erfolgreichen hirnverbrannten Krieg am Hindukusch# mit den ganzen Toten und Verletzten Zivilisten (Frauen und Kindern) eine Schande ? "Am Hindukusch wird unsere Freiheit verteidigt, sagen deutsche Politiker" ? Um das Land mit Bomben zu zerstören, werden Milliarden Euros ausgegeben, auf Amerikanischen Befehl ! "Christlich abendländisch Kultur-Wertegemeinschaft" !

24.05.2019 20:48 Uhr

Melden

1 Kommentar

 

Es gibt neue Nachrichten auf der Startseite

zur Startseite Nicht mehr anzeigen
Verpassen Sie keine wichtigen Artikel mehrAktivieren Sie die Benachrichtigungen
AktivierenMehr Infos