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Artikel vom Freitag, 10. August 2018

„Aquarius“ rettet 25 Migranten im Mittelmeer

Das Schiff „Aquarius“ der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) hat 25 Migranten vor der libyschen Küste nördlich der Stadt Zuwarah gerettet. Dies teilte MSF per Twitter mit.

Anfang Juni hatten Malta und Italien die „Aquarius“ mit 630 Flüchtlingen an Bord zurückgewiesen.

Anfang Juni hatten Malta und Italien die „Aquarius“ mit 630 Flüchtlingen an Bord zurückgewiesen. - Foto: APA/AFP

Das Schiff rettete die Migranten, die sich 26 Seemeilen nördlich von Zuwarah auf einem Holzboot befanden. Die zuständigen Behörden seien informiert worden, hieß es.

Veröffentlicht wurde ein Video, auf dem ein Crewmitglied der „Aquarius“ berichtete, dass die Migranten mit Lebensmitteln versorgt worden seien. Sie seien auch ärztlichen Kontrollen unterzogen worden. Wohin die Migranten jetzt gebracht werden, wurde nicht mitgeteilt.

Anfang Juni hatten Malta und Italien die „Aquarius“ mit 630 Flüchtlingen an Bord zurückgewiesen. Die Odyssee des Rettungsschiffs endete erst nach einer Woche im spanischen Hafen Valencia.

Im Juni entschied der italienische Innenminister Matteo Salvini, der der rechten Partei Lega vorsteht, dass Schiffe von Hilfsorganisationen mit Flüchtlingen an Bord nicht mehr in italienischen Häfen anlegen dürfen.

Auch Malta verweigerte wiederholt die Einfahrt von Schiffen mit geretteten Bootsflüchtlingen.

apa

Sebastian Wagner, 97514 Markertsgrün

Schön, dann nehmt den nächsten Hafen, so wie es das internationale Seerecht verlangt und bringt sie nach Libyen zurück.

10.08.2018 23:43 Uhr

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1 Kommentar

 

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